Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine

Wir sind eine Gruppe von neun Privatpersonen unterschiedlicher Nationalitäten (Ukrainer, Russen, Tschetschenen, Griechen und Deutsche), die mit Familien und Freunden sowohl in der Ukraine als auch Russland in Verbindung stehen. Wir betreuen diese Seite in unserer Freizeit und geben durch die Beiträge unsere persönliche Sichtweise der Dinge wieder.


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Werbung für ukrainische Faschisten löst bei Bloggern einen Skandal aus!

Die russische Nachrichtenagentur Vesti über den Bericht von Katrin Eigendorf:

Übersetzt von Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine


Die ukrainische Symbolik löst einen Skandal im deutschen Fernsehen aus

Der in Deutschland ausgestrahlte Beitrag über die Beendigung des Feuers rief bei den Bloggern eine Menge Kritik hervor. Die User haben die faschistische Symbolik an den ukrainischen Uniformen erkannt. Der Sender hat sich bis jetzt dazu noch nicht geäußert.
 
Die altgermanische Rune „Sieg“ – das Symbol der SS – wurde zum Anlass des Skandals. Dieses Symbol wurde auf den Helmen der Soldaten erkannt. Außerdem wurde auch die Flagge des Bataillons „Asow“ mit der Wolfsangel gezeigt. Im 2. Weltkrieg diente dieses Embleme der Panzerdivision „Das Reich“.
 
Blogger beschuldigen den Sender für die Naziideologie zu werben. Dazu gehören auch die Interviews mit den Vertretern des Bataillons „Asow“, die für ihre nationalistische Orientierung bekannt sind.
 
Das Strafgesetzbuch Deutschland verbietet sowohl die Demonstration der Flaggen und Abzeichen des Dritten Reichs als auch den Nazigruß. Weiterhin sind viele Abbildungen der altgermanischen Runen verboten, die von den Nationalsozialisten genutzt wurden. Beim Verstoß des Gesetzes droht eine Haft- oder Geldstrafe.
Quelle: http://www.vesti.ru/doc.html?id=1959240

 

Infos über rechtsextreme Symbole und Zeichen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsextreme_Symbole_und_Zeichen

Infos über die Panzerdivision „Das Reich“:
http://de.wikipedia.org/wiki/SS-Verfügungsdivision

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Das ZDF stellt ukrainische Faschisten als Helden dar!

Aufgedeckt:

Ein ukrainischer Faschist wird beim ZDF als ein harmloser Verteidiger der ukrainischen Regierung dargestellt

Von Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine


Ja, es sind Freiwillige, die dem Bataillon „Asow“ angehören. Auch die Ängehörigen der SS waren Freiwillige und nicht jeder Bewerber wurde aufgenommen. Sie mussten nicht nur die ideologischen Anforderungen erfüllen, sie und ihre Ehefrauen wurden auch auf „Rassereinheit“ überprüft.


Ähnlich, wie das Bataillon „Asow“ gehörten der SS menschenverachtende Extemisten an, die sich schnell weder von der SA, noch irgendeiner anderen Übergeordneten Stelle befehligen ließen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schutzstaffel


Offenbar scheint Frau Eigendorf auch so viel Geld mit ihren Propagandabeiträgen zu verdienen, dass sie es nicht mehr nötig hat, sich mit Beweisaufnahmen von Russischen Truppen in der Ukraine eine goldene Nase zu verdienen:

 

Bei näherer Betrachtung dieses Berichts ist uns ein „alter Bekannter“ aufgefallen, der dort nur mit Namen genannt wird und als einfacher freiwilliger Verteidiger gegen die russische Invasion auftritt. (ca. bei 1:27 min)
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Es handelt sich dabei um Dmitriy Korchinskiy (Дмитрий Корчинский), ehemaliger Präsidentschaftskandidat und Russenhasser, Tschetschenienveteran an der Seite Saschko Biliys.


Neben seiner journalistischen Tätigkeit war Korchinskiy ebenfalls ein Mitglied der faschistischen Partei UNA-UNSO und ist zur Zeit der Anführer der politischen Bewegung „Bratstvo“ (Bruderschaft). Offiziell soll er laut Wikipedia kein Mitglied mehr der UNA-UNSO sein. „Bratstvo“ ist als eine rechtgläubige Nationalanarchiebewegung definiert. 2004 stellte er sich als Kandidat für die Präsidentschaftswahl an, wo er 49.641 Stimmen bekam, was 0,17 % entsprach. Damit belegte er den 10. von 24 Plätzen.


Auf dem Maidan war Dmitriy Korchinskiy nicht wegzudenken. Er nahm am Sturm des Regierungsgebäudes ebenfalls teil. Er gilt als einer der Organisatoren der Provokationen gegen die Berkut (auch mit Radladern) , Angriffe auf Abgeorndete und Progromen. Nach dem 5.12.2013 wurde er wegen der Aufstände vom 1.12. von der Kiewer Staatsanwaltschaft auf die Internationale Fahndungsliste gesetzt. Er verschwand über Transnistrien und andere europäische Länder, um in Israel wieder aufzutauchen, wo er zwar sofort festgenommen, jedoch auch schnell wieder freigelassen wurde. Sein Eintrag auf der internationalen Fahndungsliste wurde gelöscht. Alle Strafverfahren, die gegen ihn im Laufe des faschistischen Putsches eingeleitet wurden, sind mittlerweile von der neuen Regierung eingestellt. In einem Interview mit dem russischen TV sagte Korchinskiy Folgendes:


„Die Krim muss entweder ukrainisch oder ohne Menschen sein. Es wird auf jeden Fall einen Krieg geben. Es wird einen Diversanten- und Partisanenkrieg auf dem Territorium der Russischen Föderation und auf der Krim geben.“

In einem selbstaufgenommen Video wendet sich Dmitriy Korchinskiy mit einem Appell an seine Anhänger: Er bemängelt zuerst, dass die neue Regierung nicht für die Einheit des Landes kämpfen wird und schätzt, dass der Krieg mithilfe von Verhandlungen sein Ende nimmt, was nicht zugunsten der Einheit des Landes ausfällt. Korchinskiy geht ebenfalls davon aus, dass die Nato nicht für die Ukraine kämpfen wird. Er droht alle Okkupanten zu vertreiben. Die Charkower-Beschlüsse, die noch vor dem Putsch abgeschlossen wurden, erkennt Korchinskiy nicht an und erklärt persönlich der Russischen Föderation den Krieg! Sein Ziel ist es eine Terrorgruppierung zu gründen. Diese Gruppierung vergleicht er mit den Mudshahiden in Afghanistan und den Terroristen in Tschetschenien und Dagestan:

Ab Min. 2:51:
„Es ist die Zeit gekommen eine ukrainische Taliban zu gründen! Es wird eine christliche Taliban sein.“

Dmitriy Korchinskiy weiß wovon er redet, da er in Tschetschenien Seite an Seite mit den Terroristen gegen das tschetschenische Volk und die russischen Streitkräfte gekämpft hat. Mitglieder der UNA-UNSO haben sich an der Seite der Terroristen als Freiwillige beteiligt. Seiner Meinung nach war es eine gute Gelegenheit Kriegserfahrung zu sammeln und nebenbei etwas zu verdienen. Jeder UNA-UNSO-Kämpfer soll monatlich 3000 US-Dollar als Sold erhalten haben.

Dmitriy Korchinskiy über den Tschetschenienkrieg:
„Wenn wir diese Stadtjungen nicht ab und zu in den Krieg schicken, dann wird sich ihr Kampfgeist in Gelee verwandeln und die Organisation wird eher einem Klub junger Grenzschützer ähneln. Unsere Aufgabe ist es Terroristen auszubilden, die einen bestimmten Job brauchen. Jeder von ihnen muss das Blut des Feindes gekostet und das Schießpulver gerochen haben.“

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Zu seinem engen Freundeskreis gehören auch Alexandr Muzychko, auch als Saschko Bilyj bekannt, und Dmitriy Jarosch. Beide haben ebenfalls in Tschetschenien Seite an Seite mit den Terroristen gekämpft:

Es bleibt ieder einmal festzuhalten, dass das ZDF die Faschisten vom Bataillon „Asow“ nicht nur verharmlost. Frau Eigendorf verschweigt bewusst, dass sie in ihrem Interview einem der Anführer des Maidan und Russenhasser erster Klasse, der Russland persönlich den Krieg erklärt hat, das Wort erteilt, damit dieser seine Phantasien von der russischen Invasion verbreiten kann.


Infos über Dmitriy Korchinskiy:
https://en.wikipedia.org/wiki/Dmytro_Korchynsky

Infos über Dmitriy Jarosh:
http://de.wikipedia.org/wiki/Dmytro_Jarosch

Infos über Alexandr Muzychko:
http://de.wikipedia.org/wiki/Olexandr_Musytschko

Infos über UNA-UNSO:
https://de.wikipedia.org/wiki/UNA-UNSO

Infos über Bratstvo:
http://uk.wikipedia.org/wiki/Братство_%28партія%29

Infos über Mudshahid:
https://de.wikipedia.org/wiki/Mudschahid

Infos über Diversant:
https://de.wikipedia.org/wiki/Diversant

 


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30.08.2014 – Antikriegsdemo in Frankfurt am Main

30.08.2014 – Antikriegsdemo in Frankfurt am Main

Von Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine


Die Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine hat ebenfalls an der Antikriegsdemonstration in Frankfurt am Main teilgenommen. Die Aktion wurde von der Friedens‐und Zukunftswerkstatt e. V. organisiert. Wir wurden dabei von unseren lieben Abonnenten unterstützt, wofür wir uns jetzt an dieser Stelle recht herzlich bedanken! Für uns war der 30. August in drei Etappen untergliedert: Nach der Antikriegsdemonstration entstand ein flüssiger Übergang zu einem stillen Protest. Abschließend besuchten wir die Anhängerschaft der Kiewer Junta bei ihrer Pro-Nato-Demonstration. Im Folgenden werden wir etappenweise über unsere Eindrücke berichten.

Wir bitten um Nachsicht, dass wir ausschließlich aus der ukrainischen Sicht über die Antikriegsdemonstration berichten. Mit dem Namen unserer Bürgerinitiative lässt sich leicht erklären, warum wir uns insbesondere auf den Ukrainekonflikt fokussiert haben. Wir sind selbstverständlich mit allen anderen Kriegsopfern bzw. mit den Opfern der US-amerikanischen Demokratie solidarisch und sehen in diesem Zusammenhang alles als ein Ganzes.

+++ Die 1. Etappe +++.

Bei der Antikriegsaktion ging es darum, die Menschen auf die aktuellen Kriegssituationen in der ganzen Welt aufmerksam zu machen und sie aufzuklären. Ziel war es, die Menschen mit einer solchen Aktion anzusprechen und ihnen zu verdeutlichen, wie schlimm es in der Welt zugeht.

Das Motto der Veranstaltung lautete: „Für Frieden, Abrüstung, Demokratie und soziale Gerechtigkeit“. Während des Marsches haben die Demonstranten mit vielen Plakaten für Aufmerksamkeit gesorgt. Slogans, Appelle und Bilder sprachen eine eindeutige Sprache. Die Position der Aktivisten war unmissverständlich.

Motto der Antikriegsdemo

Die Teilnehmerzahl betrug etwa 200 Mann und war international besetzt. Neben Deutschen haben Russen, Ukrainer, Syrer, Palästinenser, Kurden und andere Vertreter der Welt teilgenommen, um für den Weltfrieden zu demonstrieren. Die Presse war ebenfalls international besetzt. Neben der Frankfurter Rundschau nahmen ebenso RT Ruptly und das russische WGTRK teil.

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An der Friedensaktion hat auch Oleg Muzyka teilgenommen, der momentan durch Deutschland mit der Fotoausstellung über das Massaker in Odessa vom 2. Mai 2014 reist. Für ihn war es sehr wichtig teilzunehmen, um auf die Ereignisse in der Ukraine aufmerksam zu machen. Am Anfang der Demonstration gab er WGTRK ein Interview und nahm Stellung zu den Absichten der Fotoausstellung sowie zum Protest:

„Wir versuchen den Europäern zu erzählen, was sich tatsächlich in der Ukraine ereignet. Dort findet ein Brudermord statt und die aktuelle Regierung sowie der Präsident, die der Garant der Konstitution sind, tun nichts, um eine Einheit der Ukraine zu schaffen, sondern sorgen für die Zerstörung des Landes und Vernichtung der Menschen.“

Oleg Muzyka war es sehr wichtig zum Antifaschismus auf internationaler Ebene beizutragen. An der Hauptwache äußerte er sich zum Kriegsgeschehen in der Welt. Muzyka, der sowohl Augenzeuge als auch Opfer des Massakers in Odessa war, freute sich, dass er unter Freunden und Gleichgesinnten ist. Des Weiteren erkannte er, dass auch Europäer die USA als Bedrohung für den Weltfrieden wahrnehmen. Muzyka missbilligte den europäischen Gehorsam gegenüber den USA und verwies auf Jugoslawien als Europa zugelassen hatte, dass dieser Staat von der Landkarte ausradiert wurde und somit freie Bahn für die amerikanische Demokratie in aller Welt schuf:

„Wie viele Ukrainer, Syrer, Iraker, Afghanen müssen noch getötet werden, damit Uncle Sam zufrieden ist? Die europäischen Politiker müssen sich bewusst werden, dass sie von den USA im Laufe der Zeit zum dritten Mal in einen Krieg hineingezogen werden! Heute müssen wir zur amerikanischen Aggression ein klares Nein sagen! Nein zum Krieg!“

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Während des weiteren Verlaufs ging der Friedensmarsch entlang der ukrainischen Botschaft, wo die Demonstrierenden eine Protestnote zum Faschismus in der Ukraine gesetzt haben.

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Die Antikriegsdemonstration hat Oleg Muzyka seht gut gefallen. Er epmfand es als sehr wichtig und war dankbar für die Möglichkeit daran teilnehmen zu können. Am nächsten Tag gab er sein Statement dazu ab und richtete sich vor allem an seine Landsleute:

„Gestern haben wir an einer Demonstration in Frankfurt am Main teilgenommen. Wir, Odessiten und Mariupoler, haben hier Gleichgesinnte und neue Freunde gefunden. Viele Europäer haben die US-amerikanische Bedrohung wahrgenommen und haben gemeinsam eine antifaschistische Front gebildet. Es ist sehr wichtig, dass es alle in der Ukraine erfahren!!! Heute müssen alle, die die Möglichkeit dazu haben, mobilisiert werden. SCHREIBEN, ERZÄHLEN, ZEIGEN! Das Vertrauen der Menschen können wir nur durch die Wahrheit gewinnen. Erzählt, warum sich die Menschen im Donbass gegen den Faschismus aufgelehnt haben, was und wen sie verteidigen!!!“

Um 14:30 Uhr ging die Veranstaltung am Frankfurter Römer langsam zu Ende. Es konnte beobachtet werden, wie ein deutsches Ehepaar von einer jungen Dame, die dem Anschein nach Journalistin war, interviewt wurde. Sie machte ein unglückliches Gesicht, da sie wohl nicht die Antworten bekam, die sie gerne hören wollte. Mit Oleg Muzyka und anderen anwesenden russischsprachigen Ukrainern wollte sie kein Interview machen. Aus Protest machte sie zwei Aufnahmen und verschwand.

+++ Die 2. Etappe +++

Im Anschluss fand ein stiller Protest vom russisch-ukrainischem Block statt, der von den Freidenkern und dem Frankfurter Solidaritätskomitee für Syrien unterstützt wurde. Wir bedanken uns an dieser Stelle für die Solidarität und die gemeinsame Front gegen den Faschismus!

Der stille Protest richtete sich vor allem gegen die angekündigte Demonstration der Ukrainer, die das faschistische Regime in der Ukraine begrüßen. Aus der Veranstaltungsinformation geht hervor, dass sie die Nato um Waffen bitten und eine verstärkte Präsenz der Nato in Osteuropa fordern. Sanktionen und somit ein härteres Vorgehen gegen Russland sind ebenfalls Bestandteil ihrer Aktion.

Der dazugehörige Link https://www.facebook.com/events/282696541916001/ wurde auf Facebook mittlerweile entfernt. Deshalb wurde vorsichtshalber vornherein ein Screenshot davon gemacht:

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Das Programm dieser Veranstaltung steht im vollen Widerspruch zur vorangegangen Antikriegsdemonstration, die für Frieden, Abrüstung und soziale Gerechtigkeit appelliert hatte.

Irrtümlicherweise wurde davon ausgegangen, dass die sogenannten pro-europäischen Ukrainer ebenfalls am Römer demonstrieren würden. Wie es sich herausstellte, waren sie am Goetheplatz, was ungefähr 10 Minuten Fußweg entfernt war. Dazu lässt sich nur Folgendes sagen: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!

Dennoch hatte der stille Protest seine Wirkung nicht verfehlt! Mit selbstgemachten Plakaten stellten sich die Gegner des ukrainischen Faschismus am Römer hin und wendeten sich somit mit der Sprache der Bilder an die Passanten.

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Viele hielten an, machten Fotos und suchten den Dialog. Es gab sowohl einige kritische Stimmen als auch eine Provokation eines Anhängers des faschistischen Kiewer Regimes. Die meisten Menschen waren jedoch friedlich und waren mit den Protestierenden der gleichen Meinung. Ein besorgtes Ehepaar fragte, ob denn die Menschen in Russland wissen, dass das deutsche Volk im Gegensatz zur Bundesregierung den Faschismus in der Ukraine nicht unterstützt und toleriert? Der antifaschistische Block konnte das Ehepaar beruhigen:

„In Russland weiß man, dass sich die Deutschen und aber auch andere Europäer nicht mit der EU-Außenpolitik identifizieren. Deshalb suchen auch wir den Dialog und bemühen uns um Aufklärung. Zudem gibt es im Netz etliche Informationen in vielen Sprachen, damit sich die europäischen Völker über die tatsächlichen Ereignisse in der Ukraine informieren können.“

+++ Die 3. Etappe +++

Wie angekündigt, widmete sich die letzte Etappe den sogenannten pro-europäischen Ukrainern oder wie sie während des faschistischen Putsches als friedlich gesinnte Demonstranten bezeichnet wurden. Nachdem die Faschisten die Macht ergriffen hatten und den Maidan zum Tag der Unabhängigkeit am 24.August räumen wollten, waren ihnen die treuen Anhänger lästig geworden, worauf sie auch von der westlichen Presse als Chaoten bezeichnet wurden.

Auf dem Goetheplatz haben sich ungefähr 50 Demonstranten der Kiewer Junta versammelt. Viele waren mit ukrainischen Flaggen ausgestatten. Einige Frauen trugen Wyshywankas, was einer traditionellen Tracht entspricht. Diese Nähkunst ist ukrainischen Ursprungs und unterscheidet sich von Region zu Region. Bis hier hin ist nichts einzuwenden. Der Patriotismus, also die Liebe zum eigenen Land, war stark ausgeprägt, was auch nichts Verwerfliches ist! Die Veranstaltung wurde durch eine Trommel, ein Keyboard und Gesang begleitet.

Verwerflich wurde es aber, als auf einem der Plakate auf russisch „Putin krepiere “ drauf stand:

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„Putin krepiere“

Im Gegensatz zur Antikriegsdemo, die für den Frieden einstand, wird hier gehetzt und der Tod einer Person verherrlicht. Man beachte auch die Bezeichnung des Fotos: „30.08.2014 EU hilf der Ukraine!“. Die gleiche Person wurde mit dieser Aufforderung auf einem weiteren Foto gesichtet – dieses Mal im Hintergrund die EU-Fahne.

"30.08.2014 EU hilf der Ukraine!"

„Putin krepiere“ – „30.08.2014 EU hilf der Ukraine!“

Als zwei Antifaschisten russischer und ukrainischer Abstammung der Veranstaltung näher gekommen sind und Fotos davon gemacht haben, baten die Demonstrierenden die Polizei einzuschreiten, damit die beiden vom Platz entfernt werden und das Fotografieren verboten wird. Nach dem gegenseitigem Fotografieren beider Parteien forderte die Polizei auf dies zu unterbinden, worauf der antifaschistische Part sich daran gehalten hatte. Laut Polizei dürfe man die Fotos nicht veröffentlichen. Deswegen bedienen wir uns an den Foto- und Videomaterialien der sogenannten pro-europäischen Demonstranten. Aus diesem Grund werden auch die Links angegeben, um nicht gegen das „Urheberrecht“ zu verstoßen.

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Svitlana Golub: „… es klingt wie Putin ist ein Gay, Putin ist ein Gay…“

Den beiden jungen Männern wurde von den Demonstranten vorgeworfen Faschisten zu sein, weil sie ein St. Georgs-Bändchen trugen: „Für uns ist das wie ein Hakenkreuz“, sagte eine Frau den Polizisten. Das St. Georgs Band dient als Erinnerung an den Sieg über den Faschismus im 2. Weltkrieg und wird als Andacht an die Befreier getragen. Dies widerspricht jedoch der faschistischen Ideologie der demonstrierenden pro-europäischen Ukrainer. Sie verehren Stepan Bandera, Roman Schuheywitsch und den Rechten Sektor.

Um die beiden Antifaschisten zu provozieren, sangen sie das Lied „Putin ist ein Wichser“ (Putin huylo). Zwischendurch sangen sie auch auf Deutsch „Putin geh! Putin geh nach Hause!“. Svitlana Golub kommentierte diesen ukrainischen Hit wie folgt: „… es klingt wie Putin ist ein Gay, Putin ist ein Gay…“. Dies wiederum widerspricht dem Plakat, dass Russland homophob sei. Mit ihrem Plakat wollten sie wohl ausdrücken, dass die Ukraine im Gegensatz zu Russland tolerant mit Homosexualität umgeht, was aber laut dem Kommentar wohl nicht der Fall ist. Dieser Screenshot entstammt aus dem Video, welches die ukrainischen Pseudodemokraten veröffentlicht haben.

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Nach dem Lied wurde wieder der faschistische Gruß „Ruhm der Ukraine! Ruhm den Helden!“ gerufen. Bereits am 10. Juni schrieb die Frankfurter Rundschau, dass dies ein faschistischer Gruß ist: http://www.fr-online.de/ukraine/ukrainische-nationalisten-importierter-nationalismus,26429068,27397244.html

Weitere faschistische Äußerungen konnten ebenfalls gehört werden. Es handelt sich dabei um „Ukraina ponad use!“, was „Ukraine über alles!“ übersetzt bedeutet. Dies teilten die beiden Antifaschisten der Polizei mit, was sie umgehend in ihre Unterlagen notiert haben.

Dann stellt sich noch ein Frage: Warum müssen die Ukrainer immer wieder ihre Unabhängigkeit hervorheben, wenn sie die EU, USA und Nato um Hilfe bitten? Die Ukraine macht sich doch so von diesen Organisationen abhängig! Dies ist ein weiterer Widerspruch der ukrainischen Patrioten!

Traurig ist auch, dass Kinder als Instrument eingesetzt werden, die dann ebenfalls faschistische Grüße rufen müssen. So erzieht man eine neue Hitler-Jugend:

+++ Zusammenfassung +++

Es hat sich gelohnt auf die Antikriegsdemonstration zu gehen! Man hat viele neue nette Menschen kennengelernt, die sich für den Frieden einsetzen und sich nicht in einen Krieg hineinziehen lassen möchten. Deshalb besteht ihr Ziel darin, die Menschen aufzuklären, um das schlimmste zu verhindern!

Der stille Protest kann ebenfalls als ein Erfolg verzeichnet werden! Die Sprache der Bilder zog die Passanten an, was sie zum Stehenbleiben brachte und zum gegenseitigen konstruktiven Dialog führte.

Die ukrainische Pro-Nato-Demonstration stand im vollen Widerspruch zur Antikriegsdemonstration. Somit kann diese Demonstration mit reinem Gewissen als eine ukrainische Kriegsdemonstration bezeichnet werden, was auch dem aktuellen faschistischen Kiewer Regime entspricht.

+++ Fazit +++

Geht auf die Straßen, solange Ihr die Möglichkeit habt! Erhebt Eure Stimme und setzt Euch für Frieden und Antifaschismus ein!

No pasaran!


Quellen:

Informationen zur Antikriegsdemonstration:

https://www.facebook.com/events/790622250958874/permalink/793812870639812/

Frankfurt Rundschau über die Antikriegsdemo:

http://www.fr-online.de/frankfurt/frankfurt-friedensdemo-fuer-den-frieden–aber-auch-fuer-den-kampf,1472798,28270082,view,asFirstTeaser.html

RT Ruptly über die Antikriegsdemo:

https://www.youtube.com/watch?v=xrNaXoEcpf4

Interview mit Oleg Muzyka (Min. 48:11 – 48:33):

http://russia.tv/video/show/brand_id/5402/episode_id/1056094/video_id/1045295

Frankfurter Rundschau über die pro-europäische Demo der Ukrainer vom 7. Juni

http://www.fr-online.de/ukraine/ukrainische-nationalisten-importierter-nationalismus,26429068,27397244.html

Freidenker:

http://www.freidenker.org/cms/dfv/index.php

Frankfurter Solidaritätskomitee für Syrien

http://www.skfs.info/index.php

WGTRK:

http://de.wikipedia.org/wiki/WGTRK

St. Georgs Band

http://de.wikipedia.org/wiki/Sankt-Georgs-Band

Stepan Bandera

http://de.wikipedia.org/wiki/Stepan_Bandera

Roman Schuheywitsch

http://de.wikipedia.org/wiki/Roman_Schuchewytsch

Rechter Sektor

http://de.wikipedia.org/wiki/Prawyj_Sektor

Screenshot zu „Putin krepiere“:

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=805425566154815&set=a.804108966286475.1073741830.100000621365568&type=1&theater

Screenshot zu „Putin krepiere“ – „30.08.2014 Eu hilf der Ukraine!“

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=805424799488225&set=a.804108966286475.1073741830.100000621365568&type=1&theater

Screenshot zu „… es klingt wie Putin ist ein Gay, Putin ist ein Gay…“

https://www.facebook.com/SvitGolub?fref=ts


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22.08.2014 Fotoausstellung über das Massaker von Odessa in Leipzig

22.08.2014 Fotoausstellung über das Massaker von Odessa in Leipzig

Von Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine

Am 22.08.2014 fand die Eröffnung der Fotoausstellung über das Massaker in Odessa vom 02. Mai 2014 statt. Oleg Muzyka, der sowohl Augenzeuge als auch Opfer dieses Verbrechens war, nahm an der Eröffnungsveranstaltung selbstverständlich teil. Nach Berlin war Leipzig seine nächste Station. Weitere Ausstellungen sind in naher Zukunft in Frankfurt am Main, Bonn und München geplant.

Die Eröffnung fand im Liebknecht-Haus in der Braustraße 15 statt. Es haben über 60 Gäste daran teilgenommen. Unter ihnen waren sehr viele über Odessa und die Ereignissen rund um die Ukraine und Neurussland informiert. Leider konnte ebenfalls festgestellt werden, dass kaum junge Menschen anwesend waren. Aber wir hoffen, dass diese Zielgruppe in den weiteren Tagen auch angesprochen werden kann.

Nachdem Oleg Muzyka über das Geschehen vom 02. Mai berichtet hatte, wurde eine Diskussion eröffnet, bei der die Anwesenden die Möglichkeit hatten Fragen zu stellen, wie beispielsweise seinen Standpunkt zur Krim, russische Einmischung, Einheit des Landes und Objektivität der Berichterstattungen. Zum Schluss wurde er gebeten über andere Schicksale zu berichten, die im Gewerkschaftshaus zum Opfer gefallen sind.

+++ Über die Krim +++
Oleg Muzyka ist davon fest überzeugt, dass die Bewohner der Krim von der sogenannten Regierung dazu genötigt wurden, sich von der Ukraine zu lösen. Kiew beschloss die russische Sprache zu unterdrücken, was sich gleichzeitig ebenso auf die Träger der russischen Sprache ausgewirkt hatte. Laut den Regierenden dürfe man zwar zu Hause in der Küche weiterhin russisch reden, aber nicht in der Öffentlichkeit und überhaupt offiziell. Um nicht unterdrückt zu werden, haben die Menschen auf der Krim ein Referendum abgehalten, welches mit der Trennung von der Ukraine endete.

+++ Über die russische Einmischung +++
Das, was in der Ukraine heute stattfindet, ist ein rein ukrainisches Problem! Und deshalb ist es auch die Aufgabe der Ukrainer selbst diese Konflikte zu lösen. Die Satelliten sind auf alle Kriegsschauplätze gerichtet. Wenn das russische Militär oder Russland auf irgendeiner anderen Art und Weise geholfen hätte, wäre das längst festgestellt worden!

Die Fotoausstellungen, die Oleg Muzyka in den europäischen Ländern, wie in Bulgarien, Serbien, Slowenien, Polen, Frankreich und jetzt in Deutschland veranstaltet, werden ebenfalls ohne russische Hilfsleistungen ermöglicht. Es    wird nur dank Spenden aus der Ukraine sowie ukrainischen Geschäftsleuten bewerkstelligt.

+++ Über die Einheit der Ukraine +++
„Ich bin in der Ukraine geboren, ich bin Ukrainer, habe die ukrainische Staatsangehörigkeit und ich will in der Ukraine leben“, sagte Muzyka mit dem ukrainischen Ausweis in der Hand, den er demonstrativ den Gästen zeigte.

„Die ukrainischen Machthaber machen für das Unheil der Ukraine die Kommunisten verantwortlich, bedenken aber nicht, dass es dieses Land in ihrem Ausmaß nur dank den Kommunisten gibt! Den Süd-Osten der Ukraine bekamen sie von Russland, die Westukraine von Polen und die Krim wieder von Russland.“

Er möchte keine weiteren Abspaltungen der Ukraine haben. Sein Wunsch ist es, dass alle friedlich zusammen leben. Bei dem Massaker in Odessa waren nur Ukrainer dabei! Bei der Liste der Opfer sieht man ganz deutlich, dass die Opfer aus Odessa, aus der Odessa Oblast und den angrenzenden Oblast-Regionen kamen.

„Auch wenn es sich um ethnische Russen handelt, hatten sie die ukrainische Staatsangehörigkeit! Diese Fakten zeigen wieder einmal, dass es keinerlei russische Einmischung gibt. Es handelt sich um einen Konflikt zwischen Ukrainern“, so Muzyka.

+++ Über die Objektivität der Berichterstattung +++
Oleg Muzyka hat den Vorteil, dass er alles live erlebt hat und zu seinen Mitstreitern in der antifaschistischen Bewegung aber auch zu der Volkswehr Kontakt hält. Das ermöglicht ihm zu vergleichen wie Medien über den Sachverhalt berichten.

Nach dem Massaker in Odessa ist es ihm gelungen nach Moskau zu fliehen, wo er auch Kontakt zu ARD und ZDF aufgenommen hatte. Sein Ziel war es die Wahrheit über die Ereignisse zu schildern. ARD und ZDF haben zwar versprochen sich zu melden, tun es jedoch bis heute nicht.

Wenn er den Vergleich zwischen den ukrainischen und russischen Medien anstellt, kommt er zum Ergebnis, dass die russischen Medien zum hohen Grad objektiv die Lage darstellen.

+++ Über ein weiteres Schicksal +++
Oleg Muzyka berichtet über ein 22-jähriges Mädchen, das im 5. Stock im Gewerkschaftshaus ums Leben gekommen ist. Sie war ebenfalls Ukrainerin, vertrat ihre eigene politische Meinung, unterstützte ihn bei seinen Aufgaben und sie war kein Mitglied irgend einer Partei.

Ihr Mann, der ein ethnischer Este ist und sich zu diesem Zeitpunkt in Estland aufgehalten hat, stellte nach etwa einem Monat den Kontakt zu ihm her. Ihr Mann wollte ein Treffen vereinbaren, auf welches sich Muzyka eingelassen hatte, obwohl er nicht wusste, was ihn erwarten würde. Zu seiner Überraschung wurde er nicht von Kristinas Ehemann beschuldigt für den Tod verantwortlich zu sein: „Wenn ich hier gewesen wäre, hätte ich sie beschützt!“.

Kristinas Ehemann begleitete Oleg Muzyka auf eine Fotoausstellung in Warschau, wo auch er die Menschen auf Englisch über die tatsächlichen Ereignisse in Odessa und in der Ukraine aufklären konnte.


 

Die Eröffnung ist insgesamt erfolgreich verlaufen, wenn man in diesem Fall überhaupt von Erfolg sprechen darf. Oleg Muzyka zeigte sich authentisch und wirkte sehr emotional, insbesondere als er über das Schicksal seiner Gefährten sprach, denn er kannte jeden Menschen entweder bei Namen, Nachnamen oder zumindest vom Gesicht her.

Einen kleinen Zwischenfall wollen wir euch auch nicht vorenthalten: Unter den Gästen hat sich ein ukrainischer Nationalist eingefunden. Seiner Meinung nach handelt es sich bei den Fotos um Fakes. Alle anderen Anwesenden regten sich über solche Äußerungen selbstverständlich auf. Oleg Muzyka bot dem ukrainischen Nationalisten an, sich nach der Veranstaltung darüber zu unterhalten. Jedoch war der Anhänger der ukra-faschistischen Regierung nach der Veranstaltung nicht mehr aufzufinden. Er wurde bei einem Dialog mit zwei Gästen vor dem Liebknecht-Haus gesehen. Aus irgendwelchem Grund wollte er diesen Dialog nicht mit einem Menschen führen, der live dabei war. Für Oleg Muzyka war das aber ebenfalls eine Premiere, denn sonst suchen die ukrainischen Faschisten nicht seine Veranstaltungen auf, weil sie nicht vor Ort waren und dazu nichts zu sagen haben.

Oleg Muzyka sieht nun seine Aufgabe darin, die Wahrheit zu erzählen und auf diesem Weg die Menschen Europas aufzuklären, denn er sieht, dass die Bewohner der EU nicht die Interessen ihrer Führungskräfte teilen. Zudem freut er sich, dass er in Deutschland Freunde gefunden hat, die ihn bei seiner Aufklärungsmission unterstützen und sich nicht von den lügenden Medien blenden lassen. Er bedankte sich auch, dass die Berichterstattungen über die Lage in der Ukraine und Neurussland von so vielen Menschen weltweit in verschiedenen Sprachen übersetzt oder untertitelt und weiter verbreitet werden, damit jeder Mensch die Wahrheit erfahren kann.

 

Originaltext:

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=289087157948927&id=220982371426073&notif_t=notify_me

 

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Der Flyer zur Fotoausstellung

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Das Liebknecht-Haus

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Oleg Muzyka bei der Eröffnung der Fotoausstellung.

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Oleg Muzyka bekommt ein Geschenk zum Andenken: „Leipzig aus der Luft“