Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine

Wir sind eine Gruppe von neun Privatpersonen unterschiedlicher Nationalitäten (Ukrainer, Russen, Tschetschenen, Griechen und Deutsche), die mit Familien und Freunden sowohl in der Ukraine als auch Russland in Verbindung stehen. Wir betreuen diese Seite in unserer Freizeit und geben durch die Beiträge unsere persönliche Sichtweise der Dinge wieder.

+++ Wir klären auf! +++ DER MYTHOS DER „ARMEN“ UND „UNTERDRÜCKTEN“ UKRAINER IN DER SOWJETUNION !!! +++

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Vorallem ukrainische Maidan-Radikale & Politiker schüren seit Jahren den „Mythos der armen & unterdrückten Ukrainer“ in der Sowjetunion (CCCP), neben dem Opfer-Mythos des „Holodomor“. Die Maidan-Radikalen jagen Lenin-Statuen & schüren zugleich auch ihren Hass gegen „Russen“, wo es eigentlich doch kaum einen Unterschied zwischen Ukrainern und Russen gibt.

Die ukrainischen Nationalisten behaupten dabei immer öfters, dass die „Ukrainer“ in der Sowjetunion von den „bösen“ Russen unterdrückt, benachteiligt und regelrecht beherrscht wurden. Also eine absolute Opfer-Position hatten. Doch stimmt das wirklich? Nein – stimmt nicht!

+++ Warum nicht – klären wir euch gleich mal auf:

1.) Wikipedia schreibt: Mit der Gründung der Sowjetunion im Dezember 1922 wurde die Ukrainische SSR begründet. Die frühe bolschewistische Nationalitätenpolitik der „Korenisazija“ zielte darauf ab, die Minderheiten für die sozialistische Idee zu gewinnen und gleichzeitig die reaktionären einheitsrussischen Kräfte zu schwächen. Es begann eine bis 1931 anhaltende [1] staatliche Politik der Ukrainisierung, die die ukrainische Sprache förderte und den Anteil von Ukrainern in der Kommunistischen Partei und den Behörden vergrößerte.

[1] Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ukraine#B.C3.BCrgerkrieg_und_fr.C3.BChe_Sowjetherrschaft

Ja – ihr habt richtig gelesen:
Bei der Gründung der Ukrainischen SSR betrieben die sowjeitschen Kommunisten die Ukrainisierung der Ukraine – bei der sie auch die ukrainische Sprache förderten. Dies ist historisch belegt. Also genau das Gegenteil was das die ukrainischen Maidan-Radikalen heute behaupten.

2.) WER „BEHERRSCHTE“ EIGENTLICH WEN?

Die meisten Staatsoberhäupter & Parteichefs der Sowjetunion waren Ukrainer, die entweder in der Ukraine geboren oder ukrainische Wurzeln hatten. In der UdSSR stand ein Parteichef, über dem Staatsoberhaupt (Vorsitzender des Präsidiums des Obersten Sowjets). Das zweite war trotzdem ein hohes Amt.

Ja – ihr habt richtig gelesen! Von Chruschtschow, Breschnew, Tschernenko bis hin zu Gorbatschow – waren alles Ukrainer, die die Sowjetunion als Staatsoberhaupt führten, und nicht Russen – auch wenn es niemals unterschieden wurde. (PS: Josef Stalin war ein Georgier, oder wie er gerne sagte ein georgisch-stämmiger Russe, natürlich nicht im engeren Sinn.)

+++ GEHEN WIR KURZ DURCH:

++ Kliment Woroschilow:
1925 bis 1940 Verteidigungsminister der Sowjetunion, und von 1953 bis 1960 „Vorsitzender des Präsidiums des Obersten Sowjets“ und damit Staatsoberhaupt der Sowejtunion. In der Ukraine nahe Dnepropetrovsk (früher Jekaterinoslaw) geboren – entstammte einer ukrainisch-russischen Familie aus der Ukraine.
(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kliment_Jefremowitsch_Woroschilow

++ Nikita Chruschtschow:
Von 1953 bis 1964 oberster Parteichef & zusätzlich Vorsitzender des Ministerrats, und Regierungschef der Sowjetunion.
Zwar ist er in Westrussland geboren, so siedelten seine Eltern nach Stalino (heute Donezk) um, wo die Familie ihre Wurzeln hatte. In der Bergbaustadt Jusowka (Donezk) lernte er bereits Lasar Kaganowitsch kennen, ein unweit von Kiew geborerener ukrainischer Jude, der für die Zwangskollektivisierung in der Ukraine zuständig war – die wiederrum oft von den Maidan-Radikalen für die Hungersnot „Holodomor“ in der Ukraine verantwortlich gemacht wird. 1925 wurde Chruschtschow zum Parteisekretär des Bezirks Petrowo-Marinsk bei Stalino (heute Donezk) in der Ukrainischen SSR ernannt. Danach wurde er in den Parteiapparat der Ukraine befördert, in die damalige ukrainischen Hauptstadt Charkow, später nach Kiew. (Quelle https://de.wikipedia.org/wiki/Nikita_Sergejewitsch_Chruschtschow )

++ Leonid Breschnew:
Von 1964 bis 1982 Parteichef / Staatsführer der Sowjetunion. 4-facher Held der Sowjetunion und aktiver Kämpfer der 1.Ukrainischen Front während des 2.Weltkriegs. In der Ukraine nahe der heutigen Metropole Dnepropetrovsk geboren. Begann 1946 bis 1950 seine politische Karriere in der Ukraine u.a. in der Region Dnepropetrovsk und Saporoschje. Er regierte die Sowjetunion 18 Jahre lang – und das als russischer Ukrainer oder ukrainischer Russe, wie ihr es haben wollt. Hmm – also 18 Jahr herrschte ein „Ukrainer“. 🙂  Also wer „beherrschte“ dann nochmal wen genau?
(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Leonid_Iljitsch_Breschnew )

 

++ Juri Andropow:
Nach den Ukrainern Chrustschow und Breschnew kam Juri Andropow an die Macht in der Sowjetunion – die er gerade mal 1,5 Jahre leitete (Ende 1982- Anfang 1984). Zuvor war er von 1967 bis 1982 Chef des sowjetischen Geheimdienstes KGB. Hoppla – er war ein Russe. Endlich einer – nach den vielen Ukrainern 🙂 Ihr versteht.

++ Konstantin Tschernenko:
Tschernenko war von 1984 bis 1985 für etwas mehr als ein Jahr der „Vorsitzender des Präsidiums des Obersten Sowjets“ und damit auch Staatsoberhaupt der Sowjetunion. Er wurde zwar in Russland geboren, in einer russisch-ukrainischen Familie – doch sein Name Tschernenko spricht natürlich für sich. Der Name ist typisch ukrainisch – wo seine Familie auch ihre früheren Wurzeln hatte. Hmm – wieder einer Ukrainer an der Macht in der UdSSR. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Konstantin_Ustinowitsch_Tschernenko )

++ Michail Gorbatschow:
Der vorletzte Generalsekretär der kommunistischen Partei KPdSU und von 1985-1991 letztes Staatsoberhaupt der Sowjetunion. Er kam 1931 als Sohn eines russischen Vaters, Sergei Gorbatschow und einer ukrainischen Mutter Marija Gopkalo in Russland auf die Welt. In seiner Familie wurde fast ausschließlich „Surschik“ gesprochen, eine Mischung aus ukrainischer und russischer Sprache. Am Rande – Raissa Gorbatschow, die Ehefrau und „First Lady“ der Sowjetunion wurde als Raissa Titarenko geboren. Ihr Vater war ein ukrainischer Ingenieur aus der ukranischen Großstadt Tschernihiw. Hmm – wieder diese Ukrainer 🙂 (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Michail_Sergejewitsch_Gorbatschow )

++ Wolodymyr Iwaschko:
Kaum einer kennt ihn. In der Zentralukraine in Poltawa geboren. Sohn einer ukrainischen Familie. Er war vom 24. bis zum 29. August 1991 für 5 Tage der letzte Generalsekretär der kommunistischen Partei KPdSU. Zuvor war er 1 Jahr lang der Stellvertretende Generalsekretär der UdSSR.
Hmm – wieder ein Ukrainer! Langsam nähern wir uns ja einer regelrecht ukrainischen Verschwörung in der Sowjetunion zu (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Wolodymyr_Iwaschko )

Im Dezember 2013 – während des sog. „Euromaidan“ (Maidan-Putsches) sprach Leonid Krawtschuk, der erste Präsidenten der „unabhängigen“ Ukraine, von der Maidan-Bühne zu den Maidan-Radikalen: „Die Russen betrachten uns seit 350 Jahren als ihren Gutsbesitz“ (Quelle-1: http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/123879294                    Quelle-2: https://de.wikipedia.org/wiki/Leonid_Krawtschuk )

Hmm – da stellt sich doch direkt die Frage, was er denn meint? Oben haben wir euch ja aufgelistet, dass es fast auschließlich Ukrainer waren, die die Sowjetunion von Moskau aus leiteten. Also was meint er? Oder wollter er einfach nur mal hetzen? Müssten sich nicht eigentlich die Russen über die „Herrschaft der Ukrainer“ während der „Sowjet-Zeit“ beschweren?

3.) „GESCHENKE“ DER RUSSISCHEN KOMMUNISTEN AN DIE UKRAINE:

Geschenk-1: Nach der Gründung der Ukrainischen SSR 1922, gingen auch die damaligen russischen Regionen Charkow und Donbass – damals Stalino (heute Donezk) und Woroschilowgrad (heute Lugansk) schrittweise über auf die Ukr

aine, als stilles Geschenk der russischen „Kommunisten“. Die besagten Regionen Charkow und Donbass (Donezk, Lugansk) waren seit 1774 seit dem russisch-türkischen Krieg, und dem russischen Sieg – Teil des Russischen Zarenreichs. Hmm – und dann kamen sie einfach als „Geschenk“ zur Ukraine. Ein Dankeschön hört man aber irgendwie nicht gerade von den „Maidan-Radikalen“?

Geschenk-2: 1939 wurden Teile Ostpolens (polnische Westukraine) dem geheimen Zusatzprotokoll zum deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt nach – durch die UdSSR annektiert, und der Ukrainischen SSR (Ukriane) zugeschlagen. Das neue Territorium wurde auf die Regionen Lwiw, Drohobytsch (1959 in der Oblast Lwiw aufgegangen), Ternopil und Stanislawiw (heute Oblast Iwano-Frankiwsk) aufgeteilt. Man muss dabei deutlich sagen – dass es „Teile der Westukraine“ waren, die aus der sog. Westukrainische Volksrepublik 1921 erst mit dem sog. „Vertrag von Riga“ zu Polen kamen – nach dem „Polnisch-Sowjetischen“ Krieg von 1919 – 1921.

Geschenk-3: Die Ukrainische SSR wurde (ebenso wie die Weißrussische SSR) neben der Sowjetunion als eigenes Gründungsmitglied der UNO aufgenommen und hatte eine eigene Stimme in der Vollversammlung, die aber immer im Block mit der UdSSR abgegeben wurde.

Geschenk-4: 1940/1947 wurde die Nordbukowina (als Oblast Tscherniwzi) und 1945 die Karpatoukraine (als Oblast Transkarpatien) an die Ukrainische SSR angeschlossen.

Geschenk-5: Die Autonome Sozialistische Sowjetrepublik der Krim war ein Teil der Russischen SFSR und wurde erst 1954 der Ukrainischen SSR zugeschlagen. Chrustschow stieg eines Tages aus seinem Bett im Kreml – und entschied der Ukraine die Krim zu schenken, da es ja schließlich sowieso alles ein Land sei. Die Menschen der Krim wurden damals nicht gefragt.  [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Ukrainische_Sozialistische_Sowjetrepublik

4.) DER MYTHOS DER UKRAINE GING ES IN DER SOWJETUNION WITSCHAFTLICH „SCHLECHT“:

Viele Maidan-Träumer posaunen öfters heraus, dass es der Ukraine heute „besser“ gehe als damals, als die Ukraine Mitglied der Sowjetunion war. Falsch! Absolut falsch!

Seit ihrer Unabhängigkeit sank die Einwohnerzahl der Ukraine um mehr als 6,25 Millionen Menschen. [40] Auch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Sowjetunion konnte seither nicht erreicht werden. Das Bruttoinlandsprodukt der Ukraine erreichte im Jahr 2012 nur 69,3 % des Wertes von 1990.[41] Und das BIP der Ukraine ist im Jahr 2015 / 2016, also nach dem Maidan-Putsch nochmals um bis zu 40 % gefallen. Also was ist?

Quelle – Wikipedia:  https://de.wikipedia.org/wiki/Ukraine#B.C3.BCrgerkrieg_und_fr.C3.BChe_Sowjetherrschaft

Quelle [40]: http://demoscope.ru/weekly/ssp/sng_pop.php 

Quelle [41]: http://economics.lb.ua/state/2013/01/31/187610_vvp_ukraini_dostig_lish_69_urovnya.html

5.) MYTHOS „HOLODOMOR“ – Wir klären auch da auf!

+++ KLARSTELLUNG & ANALYSE !!! +++ EIN EXKURS IN DIE GESCHICHTE ZUM THEMA “HOLODOMOR” IN DER UKRAINE !!! +++ Unsere ausführliche Analyse dazu: https://biffidu.wordpress.com/2015/05/03/klarstellung-analyse-ein-exkurs-in-die-geschichte-zum-thema-holodomor-in-der-ukraine/

+++ Alles in allem – haben wir euch gerade aufgezeigt und mit Quellen unterlegt, dass dieser „Opfer-Mythos“ der Maidan-Radikalen in Sachen „Unterdrückte Ukrainer“ keinem einzigen Argument standhält. Deren Hasstiraden sind reine Hetze, weil sie selbst nichts, aber auch rein gar nichts selbst zu stande bringen. Praktisch alle jetzigen Fabriken und die komplette aktuelle Infrastruktur in der „heutigen“ Ukraine – stammt aus der Zeit Sowjetunion. Praktisch alle Strassen, Brücken, Eisenbahnlinien, Flughäfen, Kraftwerke, Raffinerien, Bergbaubetriebe, Strom- & Erdgasleitungen, Universitäten, Schul- & Kindergartengebäude, Kliniken, sowie rund 80% aller heutigen Immobilien und Wohnhäuser kommen aus der Zeit der Sowjetunion!
Das – und genau das sind die Fakten!

Die Ukraine ist nicht erst seit dem „Maidan-Putsch“ unabhängig – sondern seit dem Dezember 1991, sprich seit bald 25 Jahren! Und was wurde seit dem alles erreicht? Wo waren diese ganzen „Neu-Patrioten“ denn die letzen 25 Jahre? Das zeigt, dass das alles eine hetzerische Show ist – mit vornehm westlicher Finanzierung, damit es bloß keine Wiedervereinigung zwischen der Ukraine, Russland und Weissrussland gibt. Nur – deshalb! Die Zeit ist der beste Lehrmeister – und wird es uns zeigen, ob es diese Wiedervereinigung geben wird, oder nicht.

+++ Botschaft an alle – gebt den Hetzern keine Chance! +++

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Autor: Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine

Wir sind eine Gruppe von neun Privatpersonen unterschiedlicher Nationalitäten (Ukrainer, Russen, Tschetschenen, Griechen und Deutsche), die mit Familien und Freunden sowohl in der Ukraine als auch Russland in Verbindung stehen. Wir betreuen diese Seite in unserer Freizeit und geben durch die Beiträge unsere persönliche Sichtweise der Dinge wieder.

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