Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine

Wir sind eine Gruppe von neun Privatpersonen unterschiedlicher Nationalitäten (Ukrainer, Russen, Tschetschenen, Griechen und Deutsche), die mit Familien und Freunden sowohl in der Ukraine als auch Russland in Verbindung stehen. Wir betreuen diese Seite in unserer Freizeit und geben durch die Beiträge unsere persönliche Sichtweise der Dinge wieder.


Ein Kommentar

+++Eine PR-Gruppe um den letzten DDR-Regierungschef Lothar de Maizière orchestrierte in Berlin eine Kampagne für die Freilassung der ukrainischen Politikerin Julija ‪#‎Timoschenko‬.+++Wer steht hinter ‪#‎Sawtschenko‬?+++

Ein lesenswerter Bericht des Spiegel/Printausgabe vom 19.12.2015
http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/140508741

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Lobbyismus
„Das schaut ganz Deutschland“
Eine PR-Gruppe um den letzten ‪#‎DDR‬-Regierungschef Lothar de Maizière orchestrierte in Berlin eine Kampagne für die Freilassung der ukrainischen Politikerin Julija Tymoschenko.
Im Dezember 2011 war Julija Tymoschenko tiefer gefallen als jemals zuvor in ihrer Karriere. Seit Monaten saß die ehemalige ukrainische Premierministerin im Gefängnis. Ein Rückenleiden machte ihr zu schaffen. Trotzdem trieb die ukrainische Justiz die Ermittlungen gegen Tymoschenko voran. Gerade erst hatte ein Gericht sie zu sieben Jahren Haft wegen angeblichen Amtsmissbrauchs verurteilt. Nun drohte das nächste Verfahren, wegen Steuerhinterziehung.
Doch Hilfe war unterwegs. Arsen Awakow, ein Parteifreund Tymoschenkos, baute in jenen Tagen Kontakte zu Berliner Lobbyisten auf. Sie sollten helfen, Tymoschenko aus dem Knast zu befreien. Der letzte DDR-Ministerpräsident Lothar de Maizière gehörte dazu, außerdem die Berliner Lobbyfirma German PR and consulting group, kurz GPRC. Sie überlegten, wie man auf das Schicksal Tymoschenkos aufmerksam machen könnte.
Als Erstes sollte die Medienpräsenz erhöht werden. Am 12. Dezember 2011 erschien in der „Bild“-Zeitung ein Interview mit Jewhenija Tymoschenko, der schönen Tochter Julija Tymoschenkos, unter der Überschrift: „Meine Mutter stirbt, wenn ihr keiner hilft!“ Die Unterstützer feierten den Artikel als „große Arbeit“ und „Riesending“: „Stellt es euch einfach vor. Nach dieser Veröffentlichung gibt es bestimmt Resonanz in anderen Medien.“
Die E-Mail ist Teil eines größeren Aktenkonvoluts, das dem SPIEGEL vorliegt. Es offenbart, wie Tymoschenkos Unterstützer in der Ukraine gemeinsam mit deutschen PR-Strategen versuchten, den Fall der prominenten Politikerin in der Bundesrepublik auf die Agenda zu setzen. „Freiheit für Julija Tymoschenko“ nannten sie ihre Kampagne.
Es ist nicht verwerflich, wenn die Unterstützer einer gefangenen Politikerin für deren Freilassung mithilfe bezahlter PR-Profis kämpfen. Interessant aber ist der Vorgang allemal: Er erlaubt einen seltenen Blick hinter die Kulissen des deutschen Politbetriebs. Die Kampagne für Tymoschenko ist ein Lehrstück über Lobbyarbeit in Berlin, sie zeigt, wie Strippenzieher in der Hauptstadt Medien und Politik zu beeinflussen versuchen.
Die Arbeit des Unterstützerkreises dürfte erheblich dazu beigetragen haben, dass der Fall Tymoschenko große Aufmerksamkeit erlangte. Ihre Freilassung wurde zur Schicksalsfrage für den damaligen Präsidenten Wiktor Janukowytsch. Dieser weigerte sich, entsprechenden Forderungen des Westens nachzugeben. Wenig später scheiterte das geplante Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union – und der Maidan-Aufstand nahm seinen Lauf.
Leicht hatten es Lothar de Maizière und seine PR-Kollegen nicht: Die Ukraine war Ende des Jahres 2011 kein drängendes Thema der deutschen und europäischen Politik. Dass Janukowytsch später die Flucht ergreifen könnte und russische Separatisten Teile des Landes besetzen würden, schien damals noch unvorstellbar.
Auch um den Ruf von Julija Tymoschenko war es nicht immer zum Besten bestellt. In den wilden Neunzigerjahren verdiente sie ein Vermögen bei Gasgeschäften mit Russland, so erwarb sie sich in den Medien den Spitznamen Gasprinzessin.
Danach wechselte sie in die Politik. Ihr mutiger Auftritt bei den Massendemonstrationen in Kiew im Jahr 2004, ihr Charisma und ihr blonder Haarkranz machten sie zur Ikone der Orangen Revolution. Nach dem Umsturz stieg Tymoschenko zur Premierministerin auf und setzte in Kiew auf einen westlichen Kurs. Doch die folgenden Jahre waren von Regierungswechseln und politischem Streit gekennzeichnet.
Durch den Wahlsieg ihres ewigen Kontrahenten Janukowytsch im Frühjahr 2010 geriet Tymoschenko in die Defensive. Die ukrainische Justiz ermittelte nun gegen sie wegen Amtsmissbrauchs und anderer Delikte. Angeblich soll Tymoschenko in ihrer Amtszeit den Staat bei Gasgeschäften mit Russland geprellt haben, was Tymoschenko stets bestritt. Im Sommer 2011 wurde sie verhaftet. Doch die Bestürzung im Westen hielt sich in Grenzen, auch bei der Bundesregierung. Das sollten die Lobbyisten ändern.
Am 20. Dezember 2011 überwies die Firma Investor Italia eine Summe von 250 000 Euro auf ein Konto der Berliner Commerzbank, weitere 250 000 Euro sollten laut Vertrag folgen. Investor Italia befand sich lange Zeit im Firmenbesitz von Arsen Awakow, dem damaligen Parteifreund Tymoschenkos und derzeitigen Innenminister der Ukraine. Noch heute soll er die Unternehmensgruppe kontrollieren. Auch eine E-Mail Awakows legt nahe, dass er die Finanzierung stellte. Awakow reagierte nicht auf Anfragen des SPIEGEL. Julija Tymoschenko wollte sich nicht zu den Hintergründen der Kampagne äußern.
Empfänger des Geldes war die Berliner Firma GPRC. Sie wird von Konstantin Panovko und Igor Pobereschski geleitet, zwei Männern, die gern heikle Jobs annehmen. Die Lobbyisten waren Unterlagen zufolge auch für das Regime des kasachischen Herrschers Nursultan Nasarbajew aktiv.
Besondere Hoffnung setzte die Truppe in Lothar de Maizière, den „Veteranen“, wie der Berliner Rechtsanwalt in dem Dossier genannt wird. De Maizière sollte nach Kiew reisen, um über das Schicksal Tymoschenkos zu verhandeln.
Als Gesicht der Kampagne wurde Jewhenija Tymoschenko auserkoren, die Tochter Julijas. Sie sollte die „humanitären und emotionalen Aspekte“ der Kampagne personifizieren. Auch mit ihrer Hilfe wollte der Stab die „mitleidende Stimmung der Medien“ unterstützen und den Fall Tymoschenko zu einem „trendy Thema“ machen. So steht es in einer Roadmap für die Kampagne „Freiheit für Julija Tymoschenko“. Das Ziel: Die Politikerin sollte bis zu den Parlamentswahlen im Oktober 2012 freikommen.
Eine der ersten Operationen war die Platzierung des Themas in den Medien. Auf den Artikel in der „Bild“ folgte am 12. Januar 2012 ein Auftritt Jewhenija Tymoschenkos im ZDF-„Morgenmagazin“. „Das schaut ganz Deutschland“, jubelten die Unterstützer. Vermittelt hatte die Interviews der Politikberater und frühere SPIEGEL-Journalist Ulrich Deupmann. Er sei gebeten worden, Kontakt zu den Medien herzustellen, sagt Deupmann, und habe gern bei der „Freilassung einer politischen Gefangenen“ geholfen.
Doch welchen Einfluss hatte die Gruppe auf die deutsche Politik? In einer E-Mail der Lobbygruppe ist die Rede davon, dass Lothar de Maizière in Sachen Tymoschenko „mit Billigung“ der deutschen Regierung verhandelte. Bundeskanzlerin Angela Merkel traf sich mit Jewhenija Tymoschenko zum Gespräch. Ausweislich einer internen Terminübersicht kam der Unterstützerkreis mit weiteren Regierungsvertretern zusammen, etwa dem deutschen Botschafter in Kiew. Bei den Treffen sollte auch über eine „humanitäre Lösung“ des Problems geredet werden: eine medizinische Behandlung Tymoschenkos im Ausland.
De Maizière will sich nicht zu dem Mandat äußern. Dafür redet sein langjähriger Weggefährte Thilo Steinbach – allerdings nicht so gern über sein Wirken in Berlin. Lieber beschreibt er seinen Job in Kiew: Ja, er und de Maizière hätten mit dem stellvertretenden ukrainischen Generalstaatsanwalt Renat Kusmin über das Schicksal Tymoschenkos verhandelt.
Eine wichtige Funktion fiel dabei Medizinern der Berliner Universitätsklinik Charité zu, die Tymoschenko untersuchen sollten. „Die Ärzte reisen an, sie erklären, dass Julija Tymoschenko ernsthaft krank ist – und sonst nichts“, heißt es in einer E-Mail von GPRC. Journalisten und Politiker würden dann schon „ihre Schlüsse“ ziehen.
Im Februar 2012 reiste Charité-Chef Karl Max Einhäupl mit dem Orthopäden Norbert Haas nach Charkiw, um Tymoschenko zu untersuchen. Lothar de Maizière stellte den Kontakt zur Charité her, auch das Kanzleramt war in die Reise involviert. Die Ärzte stellten fest, dass Tymoschenko „ernsthaft krank“ sei und nicht in einer Strafanstalt behandelt werden könne.
An keiner Stelle finden sich in den Unterlagen Hinweise, dass die Diagnosen nicht stimmten. Aber die Folgen für die politische Stimmung waren enorm.
Eine Delegation des Europarats flog in die Ukraine und rügte Tymoschenkos Haftbedingungen. Mehrere EU-Außenminister wiesen die Ukraine in einem gemeinsamen Appell, der in der „New York Times“ abgedruckt wurde, darauf hin, dass die Unterdrückung der Opposition die europäische Integration der Ukraine gefährde. Parallel dazu gab Tochter Jewhenija Interviews in Deutschland.
Sicherlich waren nicht alle Medien auf PR-Leute angewiesen, um den Fall Tymoschenko interessant zu finden. Auch das Kanzleramt sieht sich nicht als ausführendes Organ von Lobbyisten. Lothar de Maizière und GPRC hätten „weder auf die Politik der Bundesregierung gegenüber der Ukraine“ noch auf das Vorgehen „im Fall der damals inhaftierten Julija Tymoschenko“ Einfluss genommen, sagt ein Regierungssprecher.
Trotzdem zog GPRC-Geschäftsführer Konstantin Panovko im März 2012 eine euphorische Zwischenbilanz. Dank der „Interviews der Tochter, der Beiträge in den Medien und der Konsultationen der Politiker wurde dieses Thema zum untrennbaren Teil der Agenda bei allen Gesprächen zwischen Kiew und EU, zwischen Kiew und Berlin“.
Der Unterstützerkreis habe in der kurzen Zeit eine „ganze Reihe von beispiellosen Aktionen auf der westeuropäischen politischen Bühne durchführen“ können, die das Schicksal von Tymoschenko „in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Medien, der Politiker und der Parlamentsabgeordneten stellte“. Der Druck auf die ukrainische Regierung steige – und zeige die Bereitschaft der Europäer, „fast bis an die Grenze des Möglichen in den Beziehungen mit Kiew zu gehen“.
Sogar der dürftige Ruf Tymoschenkos schien auf einmal neutralisiert: „Das hohe Ansehen dieser Politiker kompensiert den Mangel an positivem Image von Julija Tymoschenko im Westen“, schrieb Panovko. Nun müsse man den Europäern noch nahebringen, dass Tymoschenko „immer treu zur Reformpolitik in der Ukraine“, den „liberalen und demokratischen Werten“ und zu Europa „stand und steht“.
Mehrfach reisten die Charité-Ärzte nach Charkiw. Im April 2012 bezeichneten sie Tymoschenko als „weder verhandlungs- noch vernehmungsfähig“, der Bandscheibenvorfall sei „unzureichend behandelt“ worden. Die Ukrainer verlegten Tymoschenko daraufhin in ein Krankenhaus. Tymoschenko erklärte, sie sei dabei misshandelt worden – und trat in den Hungerstreik.
Die Nachricht löste in Berlin noch heftigere Reaktionen aus. Bundespräsident Joachim Gauck sagte eine Ukrainereise ab. Bundeskanzlerin Angela Merkel ließ durchblicken, dass sie nicht zur Fußball-Europameisterschaft fahre, falls Tymoschenko dann im Gefängnis sitze.
Doch dann setzte ausgerechnet Tymoschenkos Tochter Jewhenija die Unterstützung Merkels aufs Spiel. Am 7. Mai reiste die heute 35-Jährige nach Paderborn. Die Bundeskanzlerin absolvierte dort einen Wahlkampftermin für die anstehende Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. An Jewhenijas Seite fuhr der CDU-Europaabgeordnete Elmar Brok mit. Die Tochter wollte offenbar einen Auftritt mit Merkel erzwingen, dieses Mal auf großer Bühne. International hätte das gewiss für Aufsehen gesorgt. Doch Merkel verweigerte ein weiteres Treffen – und beließ es bei einer Erwähnung Tymoschenkos, die zeitweise im Publikum saß.
Intern wurde der Paderborn-Trip heftig kritisiert: Tymoschenkos Anreise mit dem „guten Onkel Brok“ sei „grauenhaft“ gewesen, schrieb Igor Pobereschski von der Lobbyfirma GPRC. Schon lange habe er es nicht mehr mit einer solchen „Kurzsichtigkeit“ zu tun gehabt, die „an Dummheit grenzt“. Merkel sei jetzt „wütend“, Jewhenija käme nicht mehr ins „Kanzleramt, ins CDU-Hauptquartier etc.“ rein. Für die Tochter sei „so gut wie alles verloren“. Glücklicherweise habe Lothar de Maizière vorher den Kontakt zur Generalstaatsanwaltschaft in Kiew aufgebaut.
Die Lobbyisten verfehlten ihr Ziel, Tymoschenko vor den Parlamentswahlen Ende Oktober 2012 aus dem Gefängnis zu holen. Aber die Verhandlungen mit der ukrainischen Regierung gingen weiter.
Berlin hielt den Druck auf die Regierung in Kiew aufrecht und machte die Freilassung Tymoschenkos quasi zur Bedingung für das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und der Ukraine: keine Freiheit für Tymoschenko, kein Vertrag.
Janukowytsch sehnte sich wohl nach dem Abkommen, das wirtschaftliche Vorteile versprach. Dennoch konnte er sich nicht durchringen, seine Rivalin freizulassen. Zudem drohte ihm bei Unterzeichnung Ärger mit Russland. Im Herbst 2013 ließ Janukowytsch das Assoziierungsabkommen platzen und entmachtete sich damit selbst. Wenige Tage später demonstrierten die ersten Studenten auf den Straßen Kiews. Die Maidan-Revolution jagte Janukowytsch aus dem Amt – und schenkte Julija Tymoschenko die Freiheit.
In einer ihrer ersten Reden dankte Tymoschenko insbesondere Angela Merkel für deren Unterstützung.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-140508741.html

Auch bei Nadjeschda Sawtschenko fällt auf, dass während ihrer Haftzeit massive PR für sie betrieben wurde.
Hier wurde sie vorwiegend als schöne, sympathische, engelsgleiche Heldin dargestellt.
Auch dass von ihr immer als „Pilotin/Militärpilotin“ gesprochen wird, ist eine Werbestrategie, die höheres Ansehen bei den Zuschauern hervorrufen soll. Piloten genießen Respekt und werden als intelligent und ehrenvoll angesehen, während Heckenschützen (ihre tatsächliche Einsatztätigkeit im Donbass) die Assoziation zu Mördern, die Menschen heimtückisch erschießen, hervorrufen.
Timoschenko und ihrer Tochter kann man eine gewisse Attraktivität nicht absprechen. Sie können sich auch auf politischem Parkett in Gesellschaft benehmen.
Die Fassade Sawtschenkos aufrechtzuerhalten dürfte ein schwieriges Unterfangen, auch für sehr gute PR-Profis werden.

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Sawtschenkos erste Pressekonferenz

+++ARD-Korrespondent Georgij Tichy fragte Sawtschenko nach ihrer Meinung zu Putin.
Ihre Antwort (ab 1:11): „Putin ist kein schöner Mensch – weder äußerlich noch innerlich. Putin ist ein „Sch..zlutscher“. Das ist sein Spitzname in der Ukraine. Die Spitznamen charakterisieren einen Menschen.
Mein Armee-Rufname ist die „Kugel“ („Пуля“). Es gibt auch das Wort die „Nisse“. Also es gibt Läuse und Nissen. Putin ist eine Nisse.
Das ist meine visuelle Vorstellung von Putin…“

+++Zur Rückkehr der Krim unter die Maidanland-Fahne:
„Die Krim wird wieder unser, wenn der III. Weltkrieg ausbricht. Wenn er nicht ausbricht, muss man unter der Ägide des internationalen Rechts darum kämpfen. Mir haben viele bedeutende europäische Politiker geschrieben und Unterstützung geboten. Ich werde diese Kontakte nutzen“:

 
+++Über ihre Pläne:
„Ukrainer, wenn ihr es für nötig haltet, dass ich Präsidentin werde, gut, dann werde ich Präsidentin“:

+++Zu den ausgetauschten russischen Staatsbürgern:
„Ich hätte gern mit ihnen gesprochen. Ich hätte gern ihnen gesagt: „Wenn Ihr noch einmal den ukrainischen Boden betretet, werde ich Eure Adamsäpfel mit bloßen Händen herausreißen““:
***http://glavnoe.ua/news/n272559
Hier sind die wichtigsten Sawtschenko-Thesen:
***http://bykvu.com/home/bukvy/32421.html
Alle Links sind die offiziellen Medienvertreter des Maidanlandes.
Außerdem genoss die „Kugel“ ihre Freiheit: Sie besuchte die Wasserfontäne auf dem Maidan, aß in einem Restaurant, kam barfuss in die Rada, benutze während der Pressekonferenz nicht das Glas, sondern trank aus der Flasche, löschte die Kippe an der Sohle ihres Schuhs…
Bilder aus der Toilette und unter der Dusche – coming soon.

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Die Pressekonferenz endete mit „Ruhm (Heil) der Ukraine!“. Einige begannen, die Hymne zu singen.
Das erinnert mich sehr an Bulgakows „Meister und Margarita“, an die Stelle, als Büroangestellte – statt arbeiten oder diskutieren – plötzlich zwanghaft mit brüchigen Stimmen Opernchöre sangen:

„Plötzlich zuckte das weinende Fräulein zusammen und schrie hysterisch: „Es geht schon wieder los!“ Und auf einmal begann sie mit zitterndem Sopran zu singen:

„Herrlicher Baikal, du heiliges Meer…“

Auf der Treppe erschien ein Bote, drohte mit der Faust und sang zusammen mit dem Fräulein in klanglosem mattem Bariton:

„Auf einer Lachstonne will ich dich zwingen . . . “

Ferne Stimmen gesellten sich dazu, der Chor schwoll an, und endlich brauste das Lied durch alle Winkel der Filiale. Im nahen Zimmer 6, wo sich die Rechnungskontrolle befand, tat sich ein sehr tiefer, körniger, mächtiger Bass hervor. Den Chor begleitete das sich verstärkende Schrillen der Telefone.

„Scharfer Nordost treibt die Wellen daher…“
brüllte der Bote auf der Treppe.

Tränen strömten dem Fräulein übers Gesicht, sie versuchte, die Zähne zusammenzubeißen, aber ihr Mund öffnete sich von selbst, und sie sang eine Oktave höher als der Bote:

„Rettung, sie muss mir gelingen!“

Die schweigenden Besucher waren besonders davon beeindruckt, dass die verstreuten Chorsänger sehr harmonisch sangen, als stünde der Chor beisammen und ließe kein Auge vom unsichtbaren Dirigenten.“

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Appell aus den USA an die Welt: Helfen Sie uns, damit wir uns den Verbrechen unseres Landes widersetzen können (rootsaction)

CO-OP NEWS

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Seit dem Ende des Kalten Krieges verstoßen die Vereinigten Staaten von Amerika systematisch gegen das in der UN-Charta und dem Briand-Kellogg-Pakt festgeschriebene Verbot der Androhung oder Anwendung von Gewalt. Auf der Grundlage von Vetos im UN-Sicherheitsrat, der Nichtanerkennung von internationalen Gerichten und mittels eines anspruchsvollen „Informationskriegs“, der die Rechtsstaatlichkeit mit politischen Begründungen für weitere illegale Bedrohungen und die Verwendung von Gewalt untergräbt, haben sich die USA ein Regime eigener Straflosigkeit für ihre Verbrechen geschaffen .

Diese aktuelle US-Politik hat der ehemalige Staatsanwalt bei den Nürnberger Prozessen, Benjamin B. Ferencz, hat mit der illegalen „preemptiven Erstschlags“-Politik der Nazis verglichen, für die hochrangige deutsche Beamte in Nürnberg zum Tode durch den Strang verurteilt wurden.

Die nach dem 11. September von den USA ausgerufene globale Anti-Terror Doktrin hat der verstorbene US-Senator Edward Kennedy 2002 als einen „Aufruf zum 21. Jahrhundert des amerikanischen Imperialismus“ bezeichnet, „den keine andere Nation hinnehmen kann oder sollte.“ Aber…

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Ein Kommentar

9. Mai – Unsterbliches Regiment in Berlin

In den letzten Jahren ist am 9. Mai, dem Tag des Sieges, aus einer Aktion, der Vorfahren zu gedenken, die zum Sieg über Nazi-Deutschland beigetragen haben, zu einer Tradition geworden. Das Gedenken an sowjetische Partisanen, Soldaten und Offiziere trägt den Namen „Unsterbliches Regiment“. Aber nicht nur Angehörige des Militärs, sondern auch einfache Menschen, die im Hinterland durch ihre Arbeit zum Sieg über den Faschismus beigetragen haben, zählen ebenso zu diesem ganz besonderen Regiment.

Das Unsterbliche Regiment hat die Liebe der Menschen gewonnen, sodass von Jahr zu Jahr immer mehr Menschen nicht nur in Russland, sondern auch in anderen Ländern der Welt daran teilnehmen. Wie Medien berichten, wurde auf diese Weise in 39 Staaten der sowjetischen Helden gedacht.

Dieses Jahr fand auch in Berlin der Gedenkmarsch statt, an dem wir teilgenommen haben. Zwischen 10:30 Uhr und 11:30 Uhr versammelten sich alle Teilnehmer am Brandenburger Tor. Von dort aus ging es pünktlich um 11:30 Uhr zum Sowjetischen Ehrenmal, das sich im Tiergarten befindet. Unserer Einschätzung nach haben sich an dieser Aktion ca. 1500 Menschen beteiligt. Viele haben Bilder ihrer Angehörigen mitgebracht. Auf dem Weg zum Sowjetischen Ehrenmal entlang der Straße des 17. Juni haben viele Menschen angehalten, um die Kolonne zu fotografieren oder um ein Video aufzunehmen. Das Unsterbliche Regiment wurde mit Anerkennung, Freude und Beifall empfangen. Am Ehrenmal wurden Blumen niedergelegt, der Helden gedacht und der Sieg über den Faschismus gefeiert. Es wurden auch Lieder gesungen, Gedichte vorgetragen und Geschichten erzählt. Später haben sich die Nachtwölfe dem Unsterblichen Regiment angeschlossen. Sie wurden als Helden empfangen. Viele bedankten sich bei ihnen für ihren Einsatz, die Geschichte nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Insgesamt war das ein unbeschreibliches Erlebnis, das man kaum in Worte fassen kann. Viele Menschen waren aus ganz Deutschland angereist, um dabei sein zu können. Es war auf positiver Weise sehr emotionsgeladen: Einerseits trauerte man um den Schrecken des Krieges, die vielen Toten und Zerstörung. Andererseits freute man sich, an der Ehrung sowjetischer Helden teilgenommen zu haben. Es wäre sicherlich schön gewesen, wenn die Veranstalter Busse organisiert hätten, um anschließend nach dem Gedenken zum Treptow Park fahren zu können. Bei 27°C in praller Sonne wäre ein Zelt mit kühlen Getränken und Essen nicht verkehrt gewesen. Vielleicht werden beide Punkte im nächsten Jahr berücksichtigt.

Fazit:
Wir waren froh, dabei und somit ein Teil des Unsterblichen Regiments gewesen zu sein. Auf diesem Weg laden wir Euch ganz herzlich dazu ein, nächstes Jahr am 72. Gedenktag zum Sieg über den Faschismus in Berlin teilzunehmen!

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Vollständiger Stream des Unsterblichen Regiments in Berlin

 

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