Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine

Wir sind eine Gruppe von neun Privatpersonen unterschiedlicher Nationalitäten (Ukrainer, Russen, Tschetschenen, Griechen und Deutsche), die mit Familien und Freunden sowohl in der Ukraine als auch Russland in Verbindung stehen. Wir betreuen diese Seite in unserer Freizeit und geben durch die Beiträge unsere persönliche Sichtweise der Dinge wieder.


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9. Mai – Unsterbliches Regiment in Berlin

In den letzten Jahren ist am 9. Mai, dem Tag des Sieges, aus einer Aktion, der Vorfahren zu gedenken, die zum Sieg über Nazi-Deutschland beigetragen haben, zu einer Tradition geworden. Das Gedenken an sowjetische Partisanen, Soldaten und Offiziere trägt den Namen „Unsterbliches Regiment“. Aber nicht nur Angehörige des Militärs, sondern auch einfache Menschen, die im Hinterland durch ihre Arbeit zum Sieg über den Faschismus beigetragen haben, zählen ebenso zu diesem ganz besonderen Regiment.

Das Unsterbliche Regiment hat die Liebe der Menschen gewonnen, sodass von Jahr zu Jahr immer mehr Menschen nicht nur in Russland, sondern auch in anderen Ländern der Welt daran teilnehmen. Wie Medien berichten, wurde auf diese Weise in 39 Staaten der sowjetischen Helden gedacht.

Dieses Jahr fand auch in Berlin der Gedenkmarsch statt, an dem wir teilgenommen haben. Zwischen 10:30 Uhr und 11:30 Uhr versammelten sich alle Teilnehmer am Brandenburger Tor. Von dort aus ging es pünktlich um 11:30 Uhr zum Sowjetischen Ehrenmal, das sich im Tiergarten befindet. Unserer Einschätzung nach haben sich an dieser Aktion ca. 1500 Menschen beteiligt. Viele haben Bilder ihrer Angehörigen mitgebracht. Auf dem Weg zum Sowjetischen Ehrenmal entlang der Straße des 17. Juni haben viele Menschen angehalten, um die Kolonne zu fotografieren oder um ein Video aufzunehmen. Das Unsterbliche Regiment wurde mit Anerkennung, Freude und Beifall empfangen. Am Ehrenmal wurden Blumen niedergelegt, der Helden gedacht und der Sieg über den Faschismus gefeiert. Es wurden auch Lieder gesungen, Gedichte vorgetragen und Geschichten erzählt. Später haben sich die Nachtwölfe dem Unsterblichen Regiment angeschlossen. Sie wurden als Helden empfangen. Viele bedankten sich bei ihnen für ihren Einsatz, die Geschichte nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Insgesamt war das ein unbeschreibliches Erlebnis, das man kaum in Worte fassen kann. Viele Menschen waren aus ganz Deutschland angereist, um dabei sein zu können. Es war auf positiver Weise sehr emotionsgeladen: Einerseits trauerte man um den Schrecken des Krieges, die vielen Toten und Zerstörung. Andererseits freute man sich, an der Ehrung sowjetischer Helden teilgenommen zu haben. Es wäre sicherlich schön gewesen, wenn die Veranstalter Busse organisiert hätten, um anschließend nach dem Gedenken zum Treptow Park fahren zu können. Bei 27°C in praller Sonne wäre ein Zelt mit kühlen Getränken und Essen nicht verkehrt gewesen. Vielleicht werden beide Punkte im nächsten Jahr berücksichtigt.

Fazit:
Wir waren froh, dabei und somit ein Teil des Unsterblichen Regiments gewesen zu sein. Auf diesem Weg laden wir Euch ganz herzlich dazu ein, nächstes Jahr am 72. Gedenktag zum Sieg über den Faschismus in Berlin teilzunehmen!

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Vollständiger Stream des Unsterblichen Regiments in Berlin

 

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02.10.2014 – Ukrainische Botschaft in Frankfurt am Main

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02.10.2014 – Ukrainische Botschaft in Frankfurt am Main

Stiller Protest gegen den ukrainischen Faschismus

 

Heute haben sich russische und deutsche Antifaschisten getroffen, um gegen den ukrainischen Faschismus zu protestieren. Der Protest enthielt einen stillen Charakter. Die Bilder sollten für sich selbst sprechen. Ziel war es, die Informationsblockade zu durchbrechen und die deutsche Bevölkerung auf die Widergeburt des Faschismus aufmerksam zu machen.

Am 02. Mai sind in Odessa Menschen von ukrainischen Faschisten in ein Gewerkschaftshaus zusammengetrieben worden, wo viele ihr Leben verloren hatten. Der Tod fand durch Erstickung, Schüsse und brutale Schläge statt. Bei verzweifelten Rettungsaktionen durch Springen aus dem Fenster sind ebenfalls Menschen ums Leben gekommen.

Der heutige Protest widmete sich der Tragödie von Odessa. Dass Deutschland und die gesamte EU sowie die USA den Faschismus in der Ukraine fördern und unterstützen, war ebenfalls der Anlass für die antifaschistische Aktion!

Wir bedanken uns für die Unterstützung unserer Leser, die am Protest teilgenommen haben!

Neben Frankfurt fanden weitere Aktionen in Odessa, Brüssel und Dublin statt. Im russischen Fernsehen kann man im folgendem Link ab Minute 44:31 die Bilder sehen:
http://russia.tv/video/show/brand_id/58500/episode_id/1088004/video_id/1078925/viewtype/picture

Originallink zum Beitrag:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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30.08.2014 – Antikriegsdemo in Frankfurt am Main

30.08.2014 – Antikriegsdemo in Frankfurt am Main

Von Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine


Die Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine hat ebenfalls an der Antikriegsdemonstration in Frankfurt am Main teilgenommen. Die Aktion wurde von der Friedens‐und Zukunftswerkstatt e. V. organisiert. Wir wurden dabei von unseren lieben Abonnenten unterstützt, wofür wir uns jetzt an dieser Stelle recht herzlich bedanken! Für uns war der 30. August in drei Etappen untergliedert: Nach der Antikriegsdemonstration entstand ein flüssiger Übergang zu einem stillen Protest. Abschließend besuchten wir die Anhängerschaft der Kiewer Junta bei ihrer Pro-Nato-Demonstration. Im Folgenden werden wir etappenweise über unsere Eindrücke berichten.

Wir bitten um Nachsicht, dass wir ausschließlich aus der ukrainischen Sicht über die Antikriegsdemonstration berichten. Mit dem Namen unserer Bürgerinitiative lässt sich leicht erklären, warum wir uns insbesondere auf den Ukrainekonflikt fokussiert haben. Wir sind selbstverständlich mit allen anderen Kriegsopfern bzw. mit den Opfern der US-amerikanischen Demokratie solidarisch und sehen in diesem Zusammenhang alles als ein Ganzes.

+++ Die 1. Etappe +++.

Bei der Antikriegsaktion ging es darum, die Menschen auf die aktuellen Kriegssituationen in der ganzen Welt aufmerksam zu machen und sie aufzuklären. Ziel war es, die Menschen mit einer solchen Aktion anzusprechen und ihnen zu verdeutlichen, wie schlimm es in der Welt zugeht.

Das Motto der Veranstaltung lautete: „Für Frieden, Abrüstung, Demokratie und soziale Gerechtigkeit“. Während des Marsches haben die Demonstranten mit vielen Plakaten für Aufmerksamkeit gesorgt. Slogans, Appelle und Bilder sprachen eine eindeutige Sprache. Die Position der Aktivisten war unmissverständlich.

Motto der Antikriegsdemo

Die Teilnehmerzahl betrug etwa 200 Mann und war international besetzt. Neben Deutschen haben Russen, Ukrainer, Syrer, Palästinenser, Kurden und andere Vertreter der Welt teilgenommen, um für den Weltfrieden zu demonstrieren. Die Presse war ebenfalls international besetzt. Neben der Frankfurter Rundschau nahmen ebenso RT Ruptly und das russische WGTRK teil.

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An der Friedensaktion hat auch Oleg Muzyka teilgenommen, der momentan durch Deutschland mit der Fotoausstellung über das Massaker in Odessa vom 2. Mai 2014 reist. Für ihn war es sehr wichtig teilzunehmen, um auf die Ereignisse in der Ukraine aufmerksam zu machen. Am Anfang der Demonstration gab er WGTRK ein Interview und nahm Stellung zu den Absichten der Fotoausstellung sowie zum Protest:

„Wir versuchen den Europäern zu erzählen, was sich tatsächlich in der Ukraine ereignet. Dort findet ein Brudermord statt und die aktuelle Regierung sowie der Präsident, die der Garant der Konstitution sind, tun nichts, um eine Einheit der Ukraine zu schaffen, sondern sorgen für die Zerstörung des Landes und Vernichtung der Menschen.“

Oleg Muzyka war es sehr wichtig zum Antifaschismus auf internationaler Ebene beizutragen. An der Hauptwache äußerte er sich zum Kriegsgeschehen in der Welt. Muzyka, der sowohl Augenzeuge als auch Opfer des Massakers in Odessa war, freute sich, dass er unter Freunden und Gleichgesinnten ist. Des Weiteren erkannte er, dass auch Europäer die USA als Bedrohung für den Weltfrieden wahrnehmen. Muzyka missbilligte den europäischen Gehorsam gegenüber den USA und verwies auf Jugoslawien als Europa zugelassen hatte, dass dieser Staat von der Landkarte ausradiert wurde und somit freie Bahn für die amerikanische Demokratie in aller Welt schuf:

„Wie viele Ukrainer, Syrer, Iraker, Afghanen müssen noch getötet werden, damit Uncle Sam zufrieden ist? Die europäischen Politiker müssen sich bewusst werden, dass sie von den USA im Laufe der Zeit zum dritten Mal in einen Krieg hineingezogen werden! Heute müssen wir zur amerikanischen Aggression ein klares Nein sagen! Nein zum Krieg!“

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Während des weiteren Verlaufs ging der Friedensmarsch entlang der ukrainischen Botschaft, wo die Demonstrierenden eine Protestnote zum Faschismus in der Ukraine gesetzt haben.

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Die Antikriegsdemonstration hat Oleg Muzyka seht gut gefallen. Er epmfand es als sehr wichtig und war dankbar für die Möglichkeit daran teilnehmen zu können. Am nächsten Tag gab er sein Statement dazu ab und richtete sich vor allem an seine Landsleute:

„Gestern haben wir an einer Demonstration in Frankfurt am Main teilgenommen. Wir, Odessiten und Mariupoler, haben hier Gleichgesinnte und neue Freunde gefunden. Viele Europäer haben die US-amerikanische Bedrohung wahrgenommen und haben gemeinsam eine antifaschistische Front gebildet. Es ist sehr wichtig, dass es alle in der Ukraine erfahren!!! Heute müssen alle, die die Möglichkeit dazu haben, mobilisiert werden. SCHREIBEN, ERZÄHLEN, ZEIGEN! Das Vertrauen der Menschen können wir nur durch die Wahrheit gewinnen. Erzählt, warum sich die Menschen im Donbass gegen den Faschismus aufgelehnt haben, was und wen sie verteidigen!!!“

Um 14:30 Uhr ging die Veranstaltung am Frankfurter Römer langsam zu Ende. Es konnte beobachtet werden, wie ein deutsches Ehepaar von einer jungen Dame, die dem Anschein nach Journalistin war, interviewt wurde. Sie machte ein unglückliches Gesicht, da sie wohl nicht die Antworten bekam, die sie gerne hören wollte. Mit Oleg Muzyka und anderen anwesenden russischsprachigen Ukrainern wollte sie kein Interview machen. Aus Protest machte sie zwei Aufnahmen und verschwand.

+++ Die 2. Etappe +++

Im Anschluss fand ein stiller Protest vom russisch-ukrainischem Block statt, der von den Freidenkern und dem Frankfurter Solidaritätskomitee für Syrien unterstützt wurde. Wir bedanken uns an dieser Stelle für die Solidarität und die gemeinsame Front gegen den Faschismus!

Der stille Protest richtete sich vor allem gegen die angekündigte Demonstration der Ukrainer, die das faschistische Regime in der Ukraine begrüßen. Aus der Veranstaltungsinformation geht hervor, dass sie die Nato um Waffen bitten und eine verstärkte Präsenz der Nato in Osteuropa fordern. Sanktionen und somit ein härteres Vorgehen gegen Russland sind ebenfalls Bestandteil ihrer Aktion.

Der dazugehörige Link https://www.facebook.com/events/282696541916001/ wurde auf Facebook mittlerweile entfernt. Deshalb wurde vorsichtshalber vornherein ein Screenshot davon gemacht:

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Das Programm dieser Veranstaltung steht im vollen Widerspruch zur vorangegangen Antikriegsdemonstration, die für Frieden, Abrüstung und soziale Gerechtigkeit appelliert hatte.

Irrtümlicherweise wurde davon ausgegangen, dass die sogenannten pro-europäischen Ukrainer ebenfalls am Römer demonstrieren würden. Wie es sich herausstellte, waren sie am Goetheplatz, was ungefähr 10 Minuten Fußweg entfernt war. Dazu lässt sich nur Folgendes sagen: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!

Dennoch hatte der stille Protest seine Wirkung nicht verfehlt! Mit selbstgemachten Plakaten stellten sich die Gegner des ukrainischen Faschismus am Römer hin und wendeten sich somit mit der Sprache der Bilder an die Passanten.

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Viele hielten an, machten Fotos und suchten den Dialog. Es gab sowohl einige kritische Stimmen als auch eine Provokation eines Anhängers des faschistischen Kiewer Regimes. Die meisten Menschen waren jedoch friedlich und waren mit den Protestierenden der gleichen Meinung. Ein besorgtes Ehepaar fragte, ob denn die Menschen in Russland wissen, dass das deutsche Volk im Gegensatz zur Bundesregierung den Faschismus in der Ukraine nicht unterstützt und toleriert? Der antifaschistische Block konnte das Ehepaar beruhigen:

„In Russland weiß man, dass sich die Deutschen und aber auch andere Europäer nicht mit der EU-Außenpolitik identifizieren. Deshalb suchen auch wir den Dialog und bemühen uns um Aufklärung. Zudem gibt es im Netz etliche Informationen in vielen Sprachen, damit sich die europäischen Völker über die tatsächlichen Ereignisse in der Ukraine informieren können.“

+++ Die 3. Etappe +++

Wie angekündigt, widmete sich die letzte Etappe den sogenannten pro-europäischen Ukrainern oder wie sie während des faschistischen Putsches als friedlich gesinnte Demonstranten bezeichnet wurden. Nachdem die Faschisten die Macht ergriffen hatten und den Maidan zum Tag der Unabhängigkeit am 24.August räumen wollten, waren ihnen die treuen Anhänger lästig geworden, worauf sie auch von der westlichen Presse als Chaoten bezeichnet wurden.

Auf dem Goetheplatz haben sich ungefähr 50 Demonstranten der Kiewer Junta versammelt. Viele waren mit ukrainischen Flaggen ausgestatten. Einige Frauen trugen Wyshywankas, was einer traditionellen Tracht entspricht. Diese Nähkunst ist ukrainischen Ursprungs und unterscheidet sich von Region zu Region. Bis hier hin ist nichts einzuwenden. Der Patriotismus, also die Liebe zum eigenen Land, war stark ausgeprägt, was auch nichts Verwerfliches ist! Die Veranstaltung wurde durch eine Trommel, ein Keyboard und Gesang begleitet.

Verwerflich wurde es aber, als auf einem der Plakate auf russisch „Putin krepiere “ drauf stand:

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„Putin krepiere“

Im Gegensatz zur Antikriegsdemo, die für den Frieden einstand, wird hier gehetzt und der Tod einer Person verherrlicht. Man beachte auch die Bezeichnung des Fotos: „30.08.2014 EU hilf der Ukraine!“. Die gleiche Person wurde mit dieser Aufforderung auf einem weiteren Foto gesichtet – dieses Mal im Hintergrund die EU-Fahne.

"30.08.2014 EU hilf der Ukraine!"

„Putin krepiere“ – „30.08.2014 EU hilf der Ukraine!“

Als zwei Antifaschisten russischer und ukrainischer Abstammung der Veranstaltung näher gekommen sind und Fotos davon gemacht haben, baten die Demonstrierenden die Polizei einzuschreiten, damit die beiden vom Platz entfernt werden und das Fotografieren verboten wird. Nach dem gegenseitigem Fotografieren beider Parteien forderte die Polizei auf dies zu unterbinden, worauf der antifaschistische Part sich daran gehalten hatte. Laut Polizei dürfe man die Fotos nicht veröffentlichen. Deswegen bedienen wir uns an den Foto- und Videomaterialien der sogenannten pro-europäischen Demonstranten. Aus diesem Grund werden auch die Links angegeben, um nicht gegen das „Urheberrecht“ zu verstoßen.

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Svitlana Golub: „… es klingt wie Putin ist ein Gay, Putin ist ein Gay…“

Den beiden jungen Männern wurde von den Demonstranten vorgeworfen Faschisten zu sein, weil sie ein St. Georgs-Bändchen trugen: „Für uns ist das wie ein Hakenkreuz“, sagte eine Frau den Polizisten. Das St. Georgs Band dient als Erinnerung an den Sieg über den Faschismus im 2. Weltkrieg und wird als Andacht an die Befreier getragen. Dies widerspricht jedoch der faschistischen Ideologie der demonstrierenden pro-europäischen Ukrainer. Sie verehren Stepan Bandera, Roman Schuheywitsch und den Rechten Sektor.

Um die beiden Antifaschisten zu provozieren, sangen sie das Lied „Putin ist ein Wichser“ (Putin huylo). Zwischendurch sangen sie auch auf Deutsch „Putin geh! Putin geh nach Hause!“. Svitlana Golub kommentierte diesen ukrainischen Hit wie folgt: „… es klingt wie Putin ist ein Gay, Putin ist ein Gay…“. Dies wiederum widerspricht dem Plakat, dass Russland homophob sei. Mit ihrem Plakat wollten sie wohl ausdrücken, dass die Ukraine im Gegensatz zu Russland tolerant mit Homosexualität umgeht, was aber laut dem Kommentar wohl nicht der Fall ist. Dieser Screenshot entstammt aus dem Video, welches die ukrainischen Pseudodemokraten veröffentlicht haben.

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Nach dem Lied wurde wieder der faschistische Gruß „Ruhm der Ukraine! Ruhm den Helden!“ gerufen. Bereits am 10. Juni schrieb die Frankfurter Rundschau, dass dies ein faschistischer Gruß ist: http://www.fr-online.de/ukraine/ukrainische-nationalisten-importierter-nationalismus,26429068,27397244.html

Weitere faschistische Äußerungen konnten ebenfalls gehört werden. Es handelt sich dabei um „Ukraina ponad use!“, was „Ukraine über alles!“ übersetzt bedeutet. Dies teilten die beiden Antifaschisten der Polizei mit, was sie umgehend in ihre Unterlagen notiert haben.

Dann stellt sich noch ein Frage: Warum müssen die Ukrainer immer wieder ihre Unabhängigkeit hervorheben, wenn sie die EU, USA und Nato um Hilfe bitten? Die Ukraine macht sich doch so von diesen Organisationen abhängig! Dies ist ein weiterer Widerspruch der ukrainischen Patrioten!

Traurig ist auch, dass Kinder als Instrument eingesetzt werden, die dann ebenfalls faschistische Grüße rufen müssen. So erzieht man eine neue Hitler-Jugend:

+++ Zusammenfassung +++

Es hat sich gelohnt auf die Antikriegsdemonstration zu gehen! Man hat viele neue nette Menschen kennengelernt, die sich für den Frieden einsetzen und sich nicht in einen Krieg hineinziehen lassen möchten. Deshalb besteht ihr Ziel darin, die Menschen aufzuklären, um das schlimmste zu verhindern!

Der stille Protest kann ebenfalls als ein Erfolg verzeichnet werden! Die Sprache der Bilder zog die Passanten an, was sie zum Stehenbleiben brachte und zum gegenseitigen konstruktiven Dialog führte.

Die ukrainische Pro-Nato-Demonstration stand im vollen Widerspruch zur Antikriegsdemonstration. Somit kann diese Demonstration mit reinem Gewissen als eine ukrainische Kriegsdemonstration bezeichnet werden, was auch dem aktuellen faschistischen Kiewer Regime entspricht.

+++ Fazit +++

Geht auf die Straßen, solange Ihr die Möglichkeit habt! Erhebt Eure Stimme und setzt Euch für Frieden und Antifaschismus ein!

No pasaran!


Quellen:

Informationen zur Antikriegsdemonstration:

https://www.facebook.com/events/790622250958874/permalink/793812870639812/

Frankfurt Rundschau über die Antikriegsdemo:

http://www.fr-online.de/frankfurt/frankfurt-friedensdemo-fuer-den-frieden–aber-auch-fuer-den-kampf,1472798,28270082,view,asFirstTeaser.html

RT Ruptly über die Antikriegsdemo:

https://www.youtube.com/watch?v=xrNaXoEcpf4

Interview mit Oleg Muzyka (Min. 48:11 – 48:33):

http://russia.tv/video/show/brand_id/5402/episode_id/1056094/video_id/1045295

Frankfurter Rundschau über die pro-europäische Demo der Ukrainer vom 7. Juni

http://www.fr-online.de/ukraine/ukrainische-nationalisten-importierter-nationalismus,26429068,27397244.html

Freidenker:

http://www.freidenker.org/cms/dfv/index.php

Frankfurter Solidaritätskomitee für Syrien

http://www.skfs.info/index.php

WGTRK:

http://de.wikipedia.org/wiki/WGTRK

St. Georgs Band

http://de.wikipedia.org/wiki/Sankt-Georgs-Band

Stepan Bandera

http://de.wikipedia.org/wiki/Stepan_Bandera

Roman Schuheywitsch

http://de.wikipedia.org/wiki/Roman_Schuchewytsch

Rechter Sektor

http://de.wikipedia.org/wiki/Prawyj_Sektor

Screenshot zu „Putin krepiere“:

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=805425566154815&set=a.804108966286475.1073741830.100000621365568&type=1&theater

Screenshot zu „Putin krepiere“ – „30.08.2014 Eu hilf der Ukraine!“

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=805424799488225&set=a.804108966286475.1073741830.100000621365568&type=1&theater

Screenshot zu „… es klingt wie Putin ist ein Gay, Putin ist ein Gay…“

https://www.facebook.com/SvitGolub?fref=ts


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22.08.2014 Fotoausstellung über das Massaker von Odessa in Leipzig

22.08.2014 Fotoausstellung über das Massaker von Odessa in Leipzig

Von Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine

Am 22.08.2014 fand die Eröffnung der Fotoausstellung über das Massaker in Odessa vom 02. Mai 2014 statt. Oleg Muzyka, der sowohl Augenzeuge als auch Opfer dieses Verbrechens war, nahm an der Eröffnungsveranstaltung selbstverständlich teil. Nach Berlin war Leipzig seine nächste Station. Weitere Ausstellungen sind in naher Zukunft in Frankfurt am Main, Bonn und München geplant.

Die Eröffnung fand im Liebknecht-Haus in der Braustraße 15 statt. Es haben über 60 Gäste daran teilgenommen. Unter ihnen waren sehr viele über Odessa und die Ereignissen rund um die Ukraine und Neurussland informiert. Leider konnte ebenfalls festgestellt werden, dass kaum junge Menschen anwesend waren. Aber wir hoffen, dass diese Zielgruppe in den weiteren Tagen auch angesprochen werden kann.

Nachdem Oleg Muzyka über das Geschehen vom 02. Mai berichtet hatte, wurde eine Diskussion eröffnet, bei der die Anwesenden die Möglichkeit hatten Fragen zu stellen, wie beispielsweise seinen Standpunkt zur Krim, russische Einmischung, Einheit des Landes und Objektivität der Berichterstattungen. Zum Schluss wurde er gebeten über andere Schicksale zu berichten, die im Gewerkschaftshaus zum Opfer gefallen sind.

+++ Über die Krim +++
Oleg Muzyka ist davon fest überzeugt, dass die Bewohner der Krim von der sogenannten Regierung dazu genötigt wurden, sich von der Ukraine zu lösen. Kiew beschloss die russische Sprache zu unterdrücken, was sich gleichzeitig ebenso auf die Träger der russischen Sprache ausgewirkt hatte. Laut den Regierenden dürfe man zwar zu Hause in der Küche weiterhin russisch reden, aber nicht in der Öffentlichkeit und überhaupt offiziell. Um nicht unterdrückt zu werden, haben die Menschen auf der Krim ein Referendum abgehalten, welches mit der Trennung von der Ukraine endete.

+++ Über die russische Einmischung +++
Das, was in der Ukraine heute stattfindet, ist ein rein ukrainisches Problem! Und deshalb ist es auch die Aufgabe der Ukrainer selbst diese Konflikte zu lösen. Die Satelliten sind auf alle Kriegsschauplätze gerichtet. Wenn das russische Militär oder Russland auf irgendeiner anderen Art und Weise geholfen hätte, wäre das längst festgestellt worden!

Die Fotoausstellungen, die Oleg Muzyka in den europäischen Ländern, wie in Bulgarien, Serbien, Slowenien, Polen, Frankreich und jetzt in Deutschland veranstaltet, werden ebenfalls ohne russische Hilfsleistungen ermöglicht. Es    wird nur dank Spenden aus der Ukraine sowie ukrainischen Geschäftsleuten bewerkstelligt.

+++ Über die Einheit der Ukraine +++
„Ich bin in der Ukraine geboren, ich bin Ukrainer, habe die ukrainische Staatsangehörigkeit und ich will in der Ukraine leben“, sagte Muzyka mit dem ukrainischen Ausweis in der Hand, den er demonstrativ den Gästen zeigte.

„Die ukrainischen Machthaber machen für das Unheil der Ukraine die Kommunisten verantwortlich, bedenken aber nicht, dass es dieses Land in ihrem Ausmaß nur dank den Kommunisten gibt! Den Süd-Osten der Ukraine bekamen sie von Russland, die Westukraine von Polen und die Krim wieder von Russland.“

Er möchte keine weiteren Abspaltungen der Ukraine haben. Sein Wunsch ist es, dass alle friedlich zusammen leben. Bei dem Massaker in Odessa waren nur Ukrainer dabei! Bei der Liste der Opfer sieht man ganz deutlich, dass die Opfer aus Odessa, aus der Odessa Oblast und den angrenzenden Oblast-Regionen kamen.

„Auch wenn es sich um ethnische Russen handelt, hatten sie die ukrainische Staatsangehörigkeit! Diese Fakten zeigen wieder einmal, dass es keinerlei russische Einmischung gibt. Es handelt sich um einen Konflikt zwischen Ukrainern“, so Muzyka.

+++ Über die Objektivität der Berichterstattung +++
Oleg Muzyka hat den Vorteil, dass er alles live erlebt hat und zu seinen Mitstreitern in der antifaschistischen Bewegung aber auch zu der Volkswehr Kontakt hält. Das ermöglicht ihm zu vergleichen wie Medien über den Sachverhalt berichten.

Nach dem Massaker in Odessa ist es ihm gelungen nach Moskau zu fliehen, wo er auch Kontakt zu ARD und ZDF aufgenommen hatte. Sein Ziel war es die Wahrheit über die Ereignisse zu schildern. ARD und ZDF haben zwar versprochen sich zu melden, tun es jedoch bis heute nicht.

Wenn er den Vergleich zwischen den ukrainischen und russischen Medien anstellt, kommt er zum Ergebnis, dass die russischen Medien zum hohen Grad objektiv die Lage darstellen.

+++ Über ein weiteres Schicksal +++
Oleg Muzyka berichtet über ein 22-jähriges Mädchen, das im 5. Stock im Gewerkschaftshaus ums Leben gekommen ist. Sie war ebenfalls Ukrainerin, vertrat ihre eigene politische Meinung, unterstützte ihn bei seinen Aufgaben und sie war kein Mitglied irgend einer Partei.

Ihr Mann, der ein ethnischer Este ist und sich zu diesem Zeitpunkt in Estland aufgehalten hat, stellte nach etwa einem Monat den Kontakt zu ihm her. Ihr Mann wollte ein Treffen vereinbaren, auf welches sich Muzyka eingelassen hatte, obwohl er nicht wusste, was ihn erwarten würde. Zu seiner Überraschung wurde er nicht von Kristinas Ehemann beschuldigt für den Tod verantwortlich zu sein: „Wenn ich hier gewesen wäre, hätte ich sie beschützt!“.

Kristinas Ehemann begleitete Oleg Muzyka auf eine Fotoausstellung in Warschau, wo auch er die Menschen auf Englisch über die tatsächlichen Ereignisse in Odessa und in der Ukraine aufklären konnte.


 

Die Eröffnung ist insgesamt erfolgreich verlaufen, wenn man in diesem Fall überhaupt von Erfolg sprechen darf. Oleg Muzyka zeigte sich authentisch und wirkte sehr emotional, insbesondere als er über das Schicksal seiner Gefährten sprach, denn er kannte jeden Menschen entweder bei Namen, Nachnamen oder zumindest vom Gesicht her.

Einen kleinen Zwischenfall wollen wir euch auch nicht vorenthalten: Unter den Gästen hat sich ein ukrainischer Nationalist eingefunden. Seiner Meinung nach handelt es sich bei den Fotos um Fakes. Alle anderen Anwesenden regten sich über solche Äußerungen selbstverständlich auf. Oleg Muzyka bot dem ukrainischen Nationalisten an, sich nach der Veranstaltung darüber zu unterhalten. Jedoch war der Anhänger der ukra-faschistischen Regierung nach der Veranstaltung nicht mehr aufzufinden. Er wurde bei einem Dialog mit zwei Gästen vor dem Liebknecht-Haus gesehen. Aus irgendwelchem Grund wollte er diesen Dialog nicht mit einem Menschen führen, der live dabei war. Für Oleg Muzyka war das aber ebenfalls eine Premiere, denn sonst suchen die ukrainischen Faschisten nicht seine Veranstaltungen auf, weil sie nicht vor Ort waren und dazu nichts zu sagen haben.

Oleg Muzyka sieht nun seine Aufgabe darin, die Wahrheit zu erzählen und auf diesem Weg die Menschen Europas aufzuklären, denn er sieht, dass die Bewohner der EU nicht die Interessen ihrer Führungskräfte teilen. Zudem freut er sich, dass er in Deutschland Freunde gefunden hat, die ihn bei seiner Aufklärungsmission unterstützen und sich nicht von den lügenden Medien blenden lassen. Er bedankte sich auch, dass die Berichterstattungen über die Lage in der Ukraine und Neurussland von so vielen Menschen weltweit in verschiedenen Sprachen übersetzt oder untertitelt und weiter verbreitet werden, damit jeder Mensch die Wahrheit erfahren kann.

 

Originaltext:

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=289087157948927&id=220982371426073&notif_t=notify_me

 

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Der Flyer zur Fotoausstellung

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Das Liebknecht-Haus

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Oleg Muzyka bei der Eröffnung der Fotoausstellung.

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Oleg Muzyka bekommt ein Geschenk zum Andenken: „Leipzig aus der Luft“