Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine

Wir sind eine Gruppe von neun Privatpersonen unterschiedlicher Nationalitäten (Ukrainer, Russen, Tschetschenen, Griechen und Deutsche), die mit Familien und Freunden sowohl in der Ukraine als auch Russland in Verbindung stehen. Wir betreuen diese Seite in unserer Freizeit und geben durch die Beiträge unsere persönliche Sichtweise der Dinge wieder.


Ein Kommentar

+++Rückblende EURO 2012 in ‪#‎Polen‬ und ‪#‎Ukraine‬+++

Wir erinnern uns 2012 war die Ukraine das Reich des Bösen, weil sich die westliche Wertegemeinschaft darüber entrüstete, dass das Unschuldslamm Julia Timoschenko seit April im Gefängnis saß. Politiker sollten die EM boykottieren usw.
Damals zogen westliche Medien die Nazi-Karte. So wie auch in dieser BBC-Doku über Rassisten und Faschisten in ukrainischen und polnischen Fußballstadien.

Interessanter Weise wird gezeigt, dass polnische Ultras den späteren, bekannten Maidanschlager „Wer nicht hüpft, ist ein Moskal!“ in der Version „Wer nicht hüpft ist ein Jude!“ singen. (Zu diesem Maidan-Hit weiter unten mehr.)Wer nicht hüpft ist ein Jude polen

Ukrainische Fußballfans werden als rechtsextreme Gruppen gezeigt, die auf den Stadionrängen Mitglieder für ihre Gruppen paramilitärischer „Patrioten“ rekrutieren, die im Wald das Kämpfen üben.
„Wir lernen zu schießen, militärische Vorbereitung und taktisches Kämpfen und wir können dieses Kampftraining auf die Straßen bringen“

Die FAZ schrieb über Lwow, in dem das Auftaktspiel der deutschen Mannschaft stattfinden sollte:

„…Es war schon immer so

Das ist Rassismus, aber das war in Lemberg schon immer so.“ Ihnen geht es darum, das Stadion, ganz Lemberg, weiß zu halten, das von Nationalisten „Banderstadt“ genannt wird. In Erinnerung an ihren historischen Vordenker Stepan Bandera, aus dessen Anhängerschaft sich viele Männer nach der deutschen Besatzung für die SS-Division Galizien rekrutieren ließen, um gegen die Rote Armee der verhassten Sowjetunion zu kämpfen. Für Andrej jedenfalls „sieht alles Multikulturelle aus wie eine Kloake“. Dann zieht er sein rechtes Hosenbein hoch und zeigt eine deutsche Tätowierung: „Unsere Ehre heißt Treue“, der Wahlspruch der Waffen-SS – nach einem Zitat von Adolf Hitler.
Solche NS-Analogien sind bei vielen radikalen Fangruppen in der Ukraine beliebt. Vor allem bei Dynamo Kiew, dessen Fans mit den Lemberger Ultras befreundet sind, aber auch bei Dnjepr Dnjepropetrowsk oder Metalist Charkiw. „Juden und Kommunisten haben nichts anderes verdient als das KZ“, sagt ein rechtsextremer Metalist-Anhänger auf Nachfrage zu seiner Unterarm-Tätowierung „Jedem das Seine“. So lautete die Inschrift im Konzentrationslager Buchenwald, in der Bedeutung von „Jedem, was er verdient“. …“

Dass dieser Schlachtruf „Wer nicht hüpft, ist ein Moskal“ , schon lange als „Wer nicht hüpft, ist ein Jude“ bekannt war und diskutiert wurde, auch in westlichen Medien, zeigt einmal mehr die Verlogenheit dieser Pressehuren, die keinerlei Rechte Tendenzen auf dem Maidan gesehen haben – höchstens als Randerscheinung. Als Journalist MUSS man wissen woher das kommt. Gerade in Bezug auf antirussische Schlachtrufe, die in erster Linie anti-sowjetisch gemeint sind. Die Sowjetunion stand für den jüdischen Bolschewismus, Juden und Kommunisten wurden gleichgesetzt, als Untermenschen.

Insbesondere im holländischen Fußball ist „Wer nicht hüpft, ist ein Jude“ ein bekannter „Schlachtruf“ oft begeleitet von weitaus schlimmeren Rufen, wie „Hamas, Hamas, Juden ins Gas“ oder „Mein Vater war bei den Kommandotruppen, meine Mutter die SS und zusammen verbrannten sie Juden, den Juden brennen am besten.“

Wer nicht hüpft ist ein Jude Niederlande 2

Хто не скаче, той москаль“ – „Wer nicht hüpft, ist ein Moskal“ auf dem Maidan:

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